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27. April 2015 / Katja

Später Laufbericht: Die vier Phasen eines 10km-Laufes / Late race recap: Four phases of a 10k


Nun ja… man könnte es als mein Lebensmotto erklären: „Besser spät als nie!“ Aber das sollte hier besser nicht weiter vertieft werden, von daher… kommen wir nun schnell zum eigentlichen Thema dieses Posts, nämlich dem letzten Lauf, bei dem der Mann und ich am Start waren:

Gestern vor einer Woche liefen wir zur Abwechslung noch einmal die 10 km. In Eckernförde ging es auf einem 5 km-Rundkurs gleich zwei Mal durch die Stadt, und das auch noch bei super Wetter! Eine sehr angenehm zu laufende Strecke, bei der meiner Meinung nach lediglich ein sehr enger und langgezogener Wendepunkt an einer Stelle etwas den Fluss beim Laufen störte. Nicht, dass das zeitlich bei mir etwas ausgemacht hätte, haha. Aber fast komplett abzubremsen und dann wieder zu „beschleunigen“ bringt einen schon ein bisschen aus dem Tritt…

Ich hatte 53:30 min als für mich realistische Zielzeit angepeilt und kam letztlich nach 52:02 min ins Ziel. Mehr ging aber absolut nicht! Der Mann hingegen – der tagelang vorher rumgejammert hatte, dass er ja viiiiel zu wenig trainiert hätte und überhaupt … – war mit 47:46 min deutlich schneller und konnte mich dann einigermaßen ausgeruht im Ziel begrüßen. 😉

Well, you could call it my motto: „Better late than never!“ But we shouldn’t delve into that now, but quickly pass on to the actual topic of this post, which is the latest race the husband and I attended:

A week ago we ran a 10k again. In Eckernförde we had to run a 5km-route, that led through the town, twice. The weather was really fine and the route was nice to ru, but had – in my opinion – the little flaw, that there was a tight and drawn-out turning point which made you slow down to almost zero. Well, that’s not very important for someone running with my pace, but nevertheless… to slow down and to „speed up“ again is a bit uncomfortable.

Before the race my target was to finish in about 53:30 min – in the end I crossed the finishing line at 52:02 min. But that was definitely all I could do on that day! The husband on the other hand – who had moaned for days and said that he hadn’t trained enough blah blah – was a lot faster than me (47:46) and therefore could welcome me quite restet at the finishing line. 😉

DSCN1495

Insgesamt könnte ich persönlich meinen Lauf sehr gut in vier Phasen einteilen, die sich deutlich herauskristallisierten:

Start bis km 2: Oh Gott, warum mache ich das? Wer hat mich hier angemeldet? Viel zu anstrengend, die Scheiße!

km 2 bis km 7: Laufen ist toll, andere überholen noch besser und überhaupt… ist ja nicht mehr weit, super Sache!

km 7 bis zur Ziellinie: Wo ist das verdammte Ziel? Ich brech zusammen! Wer mich jetzt überholt, stirbt!

5 Sekunden nach Überschreiten der Ziellinie: Ooookay… Wann ist der nächste Lauf? Ich wäre dann bereit! Aber erstmal ’ne Banane! 😉

Tja… so sieht’s aus. Abgesehen von den obligatorischen Zeiten und meinem persönlichen Lauferlebnis gibt es zum Schluss noch etwas aus der Kategorie „Aufgeschnappt“:

„Es gibt immer einen, der schneller ist.“ (Vater zu seinem Sohn, der offensichtlich mit seinem zweiten Platz nicht ganz zufrieden war. Nur allzu wahre Worte…)

„Morgen sind die alle krank geschrieben…“ (Ein … nun ja, weder sportlich noch in anderer Weise besonders ansprechend aussehender Mann mit Bierflasche in der Hand ließ dies angesichts der an ihm vorbeischnaufenden Läufer verlauten. Man könnte vermuten, dass er selbst sich um Krankschreibungen wohl eher weniger Gedanken machen muss, aber gut – das kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall hat er ganz sicher recht und alle Läufer sind immer noch todkrank. 😉 )

Besonders beeindruckt hat mich übrigens noch der ältere Herr, der bisher an JEDEM Eckernförder Stadtlauf teilgenommen hat – zur Erinnerung: dieses Jahr war der 27. Lauf! Unglaublich – das ist doch mal ein Vorbild, oder?

In diesem Sinne: Weiterlaufen! 🙂

Altogether I could divide my run into four phases which were clearly recognizable:

start until km 2: OMG, why am I doing this= Who signed up for that race? This shit is way too exhausting!

km 2 until km 7: Yeah, I love running, and I love it even more to overtake other runners… besides, there are only a few more kilometres to run, great!

km 7 until finishing line: Where is the fxxxing finishing line? I am dying! Don’t you dare to overtake me now!!

5 sec. after crossing the finishing line: Oookay… When is the next race? I am ready! But first… a banana! 😉

Well, that illustrates it quite well. Apart from finishing times and my personal running experience I’ve got some quotes for you in the end. This is what I heard other people saying at the race:

There is always someone who’s faster than you.“ (A father to his son who obviously wasn’t satisfied with being second place. True words, true words…)

Tomorrow all of them will be on sick leave.“ (Said ba a man holding a beer in his hand and looking rather unsportsmanlike while the heavy breathing runners passed him by. You might assume that HE hasn’t got to worry about sick notes, but that’s nothing I can judge about. Anyway, he’S probably right and all runners that participated in the race are still sick.)

Finally I have to tell you who really impressed me: That elderly guy which up till now has participated in every Eckernförder Stadtlauf – to remind you: this year it was the 27th race! Unbelievable – that’s somebody to look up to, isn’t he?

So: Keep running!

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  1. Lisa N. / Mai 1 2015 17:45

    Hihi die vier Phasen sind bei mir ähnlich 😉

Trackbacks

  1. Race recap: 21. Ottendorfer Kanallauf | hummelstübchen

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