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9. Juni 2015 / Katja

Laufbericht – und zum Nachtisch: Pudding! / Race recap – and for dessert: pudding!


Ja, es ist vollbracht – merke: zwei 10 Meilen-Läufe an aufeinander folgenden Wochenenden sind machbar. Bilanz allerdings: das linke Knie schmerzt ein wenig und die Blase am rechten Fuß war auch wieder voll da. Was für ein Glück, dass den Startunterlagen zum 15. Gettorf-Lauf am vergangenen Sonntag auch gleich ein Blasenpflaster beilag. 😉 Mir macht das Knie allerdings viel mehr Sorgen. Zumindest gestern ging ich nach ein paar hundert Metern immer noch eher wie ein Pirat mit Holzbein… Während des Laufs habe ich absolut nichts dergleichen gespürt – erst zuhause machte sich das Knie bemerkbar. Ich hoffe, das ist nur auf die ungewohnte Belastung zurückzuführen und gibt sich schnell wieder. Dr. Google habe ich in weiser Voraussicht auf jeden Fall noch nicht befragt…

Bis auf die darauf folgende Knie-Affäre war dieser 10 Meilen-Lauf für mich allerdings wirklich gelungen. Diesmal konnte ich mein Tempo von ca. 5:18 min / km durchgängig halten und war letztendlich bei 1:24:45 Std. im Ziel, also noch ein bisschen schneller als beim Krooger Waldlauf – was allerdings auch wesentlich an der schnelleren Strecke lag, sprich: eben keine Waldwege und nur vereinzelte, sehr geringe Steigungen. Warm war’s auch ordentlich, aber da es vier Wasserstellen gab, war ein Austrocknen sehr unwahrscheinlich. Sehr süß ist es übrigens, wenn man als einzelne/r Läufer/in an eine solche Wasserstelle kommt und einem gleich sechs eifrige Personen einen Becher Wasser entgegenstrecken. Und das bei meiner chronischen Unentschlossenheit!!! Ein Dilemma, wirklich!

Diesmal war ich übrigens auch zum ersten Mal ohne den Mann am Start. Der durfte dann warten und Fotos machen:

Gettorf-LaufI

Die Frau auf den letzten Metern. 😉 

Einen Treppchen-Platz gab’s diesmal nicht – dafür war ich dann doch etwa 2,5 min zu langsam. Aber mal wieder eine schöne Medaille:

MedailleGettorf2015

Meine Startnummer habe ich gar nicht mehr (sonst hätte die natürlich noch mit auf’s Bild gedurft), da ich die gegen einen phänomenalen Gewinn eintauschen musste: ein Regencape. Ich glaube, ich hätte doch lieber die Startnummer behalten sollen. 😉

Ein Blick auf den Laufkalender sagt: in zwei Wochen geht es beim Navy Run hier in Kiel weiter. Also: Liebes Knie, bitte hör auf rumzuzicken! Wir haben uns doch bisher immer gut verstanden… es gibt auch erst mal keine 10-Meilen-Läufe mehr, versprochen!

Aber nun mal was Anderes: Zum Abschluss habe ich jetzt für euch noch eins meiner angekündigten Rezepte – wobei dieses hier so simpel ist, dass man es kaum ein „Rezept“ nennen kann. Dennoch will ich euch den leckeren und superschnell zubereiteten „Floh-Pudding“ nicht vorenthalten:

Zutaten:

  • 300 ml Pflanzendrink (z. B. Soja-Reis-Drink)
  • 1 gehäufter EL Flohsamenschalen (ca. 9 g)
  • 1 geh. EL Backkakao (ca. 12 g)
  • 1-2 Datteln

Zubereitung:

Alles mit einem Stabmixer ordentlich durchmixen, in eine Schale füllen und für etwa (mindestens) 20 min in den Kühlschrank stellen. Fertig!

Die Mengenangaben ergeben schon eine ordentliche Portion. Was die Süße des Puddings angeht, müsst ihr ein bisschen rumprobieren – es kommt darauf an, wie süß euer Pflanzendrink ist. Ungesüßte Sojamilch beispielsweise erfordert schon ein Süßungsmittel, da es sonst nicht wirklich pudding-mäßig genug ist, wie ich finde. Natürlich könnt ihr einfach ein wenig Rohrohrzucker nehmen (ca. 2-3 g reichen da schon aus), aber da ich das nach Möglichkeit vermeide, nehme ich gerne Datteln.

Meine o. g. Version des Puddings hat im Übrigen ca. 180 kcal, 21,4 g KH (davon 18,1 g Zucker), 8,1 g Eiweiß und 5,3 g Fett. Da es wirklich reichlich ist, kann man da nicht meckern, denke ich – auf jeden Fall wesentlich vorteilhafter als bei einer Zubereitung mit Stärke und Industriezucker. Zudem haben die guten Flohsamenschalen auch noch reichlich Ballaststoffe. Ich hatte mir mal für irgendein Rezept eine Packung gekauft, die nun schon ewig im Schrank stand… Als ich nun letztens über eine Möglichkeit nachdachte, einen einigermaßen kohlenhydratarmen Pudding zuzubereiten, fielen mir die Flohsamenschalen ein. Sie dicken wirklich gut an und wenn man für die oben angegebene Menge an Pudding ein, zwei Gramm mehr davon nimmt, bekommt man einen recht festen Pudding, den man sicher auch gut stürzen kann. (Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.) Besonders praktisch ist es auch, dass man diesen Pudding nicht kochen muss.

Aber nun genug der Lobhudelei – probiert es einfach mal aus und lasst mich gerne wissen, wie es euch geschmeckt hat! (Der Mann fand es nämlich überhaupt nicht so lecker, was ich gar nicht verstehen kann.)

English translation coming soon!

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