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3. September 2015 / Katja

Eine Woche ohne Einkauf / The „buy nothing“-week


Ja nun, der Titel sagt eigentlich schon alles: diese Woche wird hier nichts eingekauft! Inspiriert dazu hat mich Annedreas „Ugen uden indkøb„, so dass ich eine solche konsumfreie Woche gerne selbst einmal ausprobieren wollte. Ich kaufe diese Woche also nicht nur keine Lebensmittel, sondern auch nichts Anderes ein. Wofür das gut sein soll? Naja, aus finanzieller Sicht hätten wir da natürlich eine temporäre Schonung des Geldbeutels – sicher angenehm für alle, die sich immer wieder fragen, wo zur Hölle schon wieder das ganze Geld hin ist (also so ziemlich für jeden). Bei diesem Projekt bleibt es eine ganze Woche schön an seinem Platz im Portemonnaie, versprochen!

Aber darum geht es eigentlich nicht vorrangig – der zeitweilige Konsumverzicht hat nämlich noch viel mehr Vorteile:

Well, the headline is rather self-evident, I’d say: I do not buy anything this week! I was inspired by Annedrea’s „Ugen uden indkøb“ and wanted to try it out myself. Therefore I do not buy any food this week as well as no other things. But what’s the use of that? If you have a look at the financial aspects, you’ll save money for a few days – that might be of interest for all those who wonder all the time where the hell their money goes (so… pretty much all of us). If you live one week without purchasing anything, your money stays in your purse for a whole week, I promise!

But that’s not the most important aspect of the „buy nothing“-week, I think – there are many more positive effects:

  • Er macht bewusst, in welchem Überfluss wir eigentlich leben. Wir können nahezu alles jederzeit kaufen und sind vielleicht sogar schon verstimmt, wenn es unsere Lieblingsschokolade (oder was auch immer) gerade mal nicht gibt. Diese ständige Verfügbarkeit ist natürlich toll – aber man sollte sich doch hin und wieder mal bewusst machen, dass das für viele Menschen nicht gilt. Daher sollten wir es auch nicht als selbstverständlich ansehen. // You’ll realize that we really live in abundance. We can buy everything whenever we want to, and maybe we’re even pissed displeased if we can’t get our favourite chocolate bar (or whatever). Of course it’s amazing to have access to almost everything, but it might be worth to think about it and to remember that many people do not have the same opportunities. Therefore we shouldn’t take it for granted.
  • Die Kreativität und Experimentierfreude bei der Essenszubereitung wird gefördert – schließlich muss man ja mit den Lebensmitteln kochen, die man nun mal gerade da hat – ich denke, dass das für ein bisschen Abwechslung in der Küche sorgen könnte. // There’s a positive effect on creativity and the interest in experimenting in your kitchen. Because you have to use the food that’s at hand, you might try out something new.
  • Man braucht endlich mal die Packung XY auf, die schon seit Monaten in der hintersten Ecke des Schrankes rumsteht. 😉 // You finally use up the packet of XY that has been standing in the darkest corner of your cupboard for ages! 😉
  • Man lernt einmal mehr zu schätzen, dass man immer mit frischem Obst und Gemüse versorgt ist. // It makes you appreciate fresh vegetables and fruit even more than before.
  • Die Planung der Mahlzeiten im Voraus gewinnt an Bedeutung („Nein, diese Hefe kann ich jetzt nicht verwenden, um mir leckere Zimtschnecken zu backen, denn dann gibt es am Wochenende keine Brötchen!… Verdammt!“) // It becomes important to plan your meals („No, I can’t use this packet of yeast to bake cinnamon rolls, because if I do that, I won’t be able to bake rolls at the weekend!… Damn it!“)

Das ist im Großen und Ganzen das, was ich so mit diesem Projekt verbinde bzw. mir davon erwarte. Heute ist nun schon Donnerstag und ich muss sagen, dass es mir bisher nicht gerade schwer gefallen ist, mit meinem Lebensmittelvorrat zu agieren – gut, das mag daran liegen, dass ich auch noch einiges an Obst und Gemüse da hatte (NICHT extra noch schnell vorher gehamstert, wohlgemerkt!). So richtig interessant wird es also erst zum Wochenende hin, da es jetzt ans „Eingemachte“ geht – die letzte Banane ist verspeist (OH – MEIN – GOTT!!! Ach, ich hab ja noch ein paar Äpfel, höhö… Was für ein Glück, sonst würden wir am Wochenende sicher an Skorbut sterben! Oder wie hieß noch mal diese Krankheit, die immer die Seeleute bekamen? Wegen Vitamin C-Mangel und so… Die Seeleute? Ja, wir sind hier schließlich am Meer! OH – MEIN – GOTT!! Moment, ich gucke noch mal nach, ob die Äpfel noch da sind!) Wo war ich? Ach ja… die Bananen sind also weg, und das letzte frische Gemüse in Form von Kartoffeln wurde soeben zu Bratkartoffeln verarbeitet.

On the whole that’s what associate with a „Buy nothing“-week. Today it’s already Thursday and I have to say that it really was easy-peasy to live off the food stuff we have / had here – well, that MIGHT be because I had quite a lot of fruits and veggies (NO, I didn’t buy it on purpose to survive this week!). But at the weekend it might become a bit more interesting: I ate the last banana today and used up my potatoes and fried them. (You might have realized that the German paragraph above is much longer than my English translation. That’s because I wrote a lot of stupid rubbish, which I won’t translate. Not worth it… I tend to wander from the subject sometimes… often.. a lot. Whatever!)

Also… Bis einschließlich heute gab es unter anderem: // Well… Here’s what we ate this week up till today:

  • Kürbis, Kürbis, Kürbis – ok, eigentlich hatte ich nur einen, aber daraus ließ sich Folgendes zubereiten: Kürbisbällchen (süßes Hefegebäck – in Nullkommanichts in der Küche verpufft – uuups!), Kürbis-Quinoa-Risotto und ein Kürbis-Hefezopf (ein Stück habe ich noch eingefroren) // Pumpkin, pumpkin, pumpkin – well, to be honest, it was just ONE small pumpkin, but I made several dishes out of it: pumpkin balls (sweet pastries with yeast – they … umm… simply evaporated in my kitchen – ooops!), pumpkin-quinoa-risotto and a pumpkin-yeast bun (I put a piece of that in the freezer)
  • Vollkornbrot (Hefebrot aus Dinkel-, Weizen- und Buchweizenvollkornmehl mit Sesam und Sonnenblumenkernen; leider etwas brüchig geworden) // Whole-grain bread (with yeast, spelt-, wheat- and buckwheat-flour, sesame and sunflower seeds; unfortunately it falls apart when you slice it)
  • selbstgemachte Hafermilch (ENDLICH habe ich das mal ausprobiert – Haferflocken, Wasser, Süßungsmittel nach Wahl, Mixer, fertig!) // Home-made oat drink (FINALLY I tried that out – rolled oats, water, sweetener of choice, blender, that’s it! )
  • Nudelpfanne mit Tofu-Bratstreifen, Kidneybohnen, Paprika und Mais // pasta with fried tofu, kidney beans, corn and bell peppers
  • Schokoladenpudding mit Flohsamenschalen (auch hier kam die besagte Hafermilch zum Einsatz) // chocolate pudding with psyllium husks
  • Tiefkühl-Baguettes für den Mann… oh, und Soja-Vanilleeis zum Nachtisch (da hat er wohl mal ordentlich im Gefrierfach rumgewühlt, haha – ja, muss ja alles wech, ne?) // the husband ate baguettes from the freezer … oh, and vanilla ice cream (I guess he thought that this funny „buy nothing“-thing means that we have to use up everything edible, haha)
  • Bratkartoffeln mit gebackenen Bohnen // fried potatoes with baked beans

Das ist also nun der aktuelle Stand meiner „Woche ohne Einkauf“ – recht unspektakulär und auch noch sehr entspannt, würde ich sagen. Und wenn ich mir meine Vorräte so anschaue: hier verhungert wohl keiner! 😉 Vielleicht sollten wir das gleich auf ZWEI Wochen ausdehnen, damit es auch zu einer echten Herausforderung wird?! Wie auch immer… die letzten drei Tage der einkaufsfreien Woche werde ich ab morgen – mit weniger Worten und mehr Fotos! –  dokumentieren. 

That’s my „buy nothing“-week status quo so far – pretty unspectacular and without any problems, I’d say. If I have a look at my food supplies: none of us will die! 😉 Perhaps we should extend this experiment and have TWO „buy nothing“-weeks to really make a challenge out of it?! Whatever… the last three days of the week will be documented here from tomorrow on – with less talk and more photos! 

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  1. annedrea / Sep 4 2015 11:16

    Schön das du auch diese kleine ‘project’ probiert wollen! Unfortunately I seem to have forgotten my German a bit so I apologize in advance for grammar mistakes and other mishaps. But wonderful that you are trying out this concept as well! 🙂 Looking forward to reading about it.

    • hummelstuebchen / Sep 4 2015 20:50

      Hej!
      Tak for din kommentar. (Uhh… I can READ Danish, but writing it… that would be a funny mixture, because I’ve only learnt Swedish.)
      I really liked the idea, so thanks a lot for your inspiration. I just posted a little update about today’s food (NOT very interesting, but I really enjoyed the blackberry-chia-yoghurt!).

      Best wishes,
      Katja

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