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14. September 2015 / Katja

Eine Woche ohne Einkauf / The „buy nothing“-week #4 + kleiner Laufbericht / tiny „race recap“


Ja, hier geht es nun in rasantem Tempo weiter mit neuen Beiträgen. Schließlich habe ich noch ein bisschen was aufzuholen. Apropos „rasantes Tempo“: Davon war gestern bei meinem ersten Halbmarathon leider nicht viel zu spüren – mit 1,5 Beinen läuft es sich aber auch verdammt schlecht. Aber dazu später mehr! Wie versprochen folgt hier nun erst mal der letzte Tag meiner „Woche ohne Einkauf“ nebst einem kleinen „Laufbericht“ zu dem Spendenlauf, bei dem wir dabei waren (übrigens auch der erste seiner Art in meiner „Lauf-Karriere“ – gleich so viele Premieren auf einmal… ;-)):

Sonntag, 06.09.… Wie schon angekündigt, waren wir am „Tag des Sports“ beim Charity-Lauf zu Gunsten der Aktion „Kein Kind ohne Sport“ dabei. Da ich noch Brötchen für später vorbereitet hatte, waren wir zwar pünktlich zum Beginn des Laufes um 11 Uhr dort, haben aber natürlich kein T-Shirt (welches die ersten 250 Läufer erhalten haben) mehr ergattert. Schade! Hier die Schuldigen:

As you can see, I am publishing blogposts at high speed now. After all I definitely have to catch up a bit, I’d say. By the way… talking of „high speed“: I didn’t feel much of that yesterday as I ran my first half marathon – it’s not at all easy to run with 1,5 legs! But more of that later! As I had promised, I’ll first report about the last day of the „buy nothing“-week and also about the charity run we took part in (that was also the first charity run I ever attended – so many „first times“ at once… ;-)):

Sunday, 6th September… As I had mentioned before, we ran at a charity run that day. Because I had prepared rolls to bake them AFTER the race, we were in time for the start at 11 o’clock, but we couldn’t get T-Shirts (which the first 250 runners got). What a pity! These are the culprits:

DSCN2455

Nun ja, bei diesem Lauf konnte sich jeder einfach ganz unkompliziert eine Startnummer holen und im Zeitraum von 11 bis 17 Uhr je nach Lust und Ausdauer eine oder mehrere 1,2 km lange Runden drehen. Pro gelaufenem Kilometer wurde dann von der Sparkasse 1 € für o. g. Aktion gespendet. Wie ich später gelesen habe, haben 495 Läufer 3.707 € „erlaufen“. Meine Wenigkeit hat dazu immerhin 13,2 km beigetragen und der Mann 14,4 (wobei wir die letzte Runde jeweils gegangen sind). Alles in allem ein schöner, etwas längerer Trainingslauf, der auch noch einer guten Sache diente. Was will man mehr? Die 11 Runden kamen mir auch gar nicht so lang und eintönig vor, wie ich es befürchtet hatte. 

The run itself was well organized and everyone just had to get a number bib and to run a 1,2 km long race track once or as often as he or she wanted to (and had enough stamina) between 11 and 17 o`clock. Then all the kilometres were added and a local bank donated 1 € for every kilometre for an initiative called „Kein Kind ohne Sport!“ („No child without sports!“). As I’ve read later 495 runners ran 395 kilometres. Of these I ran 13,2 km and the husband 14,4 km (but both of us walked the last round to cool down a bit, I have to admit). Altogether it was a nice run that was a bit longer than my usual runs and therefore fit well into my training. In addition, it served a good purpose – what more could one want? Furthermore I have to say that the 11 rounds did not seem as long and monotonous to me as I’d thought they would be.

Was nun das Essen anbelangt, habe ich einen wunderbaren Weg gefunden, die einkaufslose Woche super zu überstehen: einfach bei Freunden durchfressen! Dass mir das nicht früher eingefallen ist! Aber der Reihe nach: Nach dem Lauf habe ich natürlich erst mal die Brötchen in den Backofen geworfen, so dass wir zum Mittagessen frische Brötchen hatten. Als die meisten davon verspeist waren, ging es allerdings schon wieder weiter, denn wir wollten eine kleine Motorradrunde mit dem Besuch bei einer lieben Freundin verbinden. Diese hatte sich dann auch richtig Mühe gegeben und sich im veganen Backen versucht – es gab süße, fruchtige Muffins! Und dazu noch einen Obstsalat mit Kokos-Vanillesauce. Wie mir erst gerade auffällt, hätte ich das ja auch mal noch fotografisch festhalten können. 😦

Nach diesem ganzen leckeren Süßkram gab es abends zuhause dann auch nicht mehr so viel – die restlichen Brötchen mussten noch dran glauben, aber das reichte dann auch. Und damit war die „Woche ohne Einkauf“ auch schon vorbei, kaum zu glauben.

As it comes to food, I discovered the perfect way to survive a „buy nothing“-week: visit friends and eat THEIR food! I should have thought of that earlier! But first things first: After the „race“ I of course put the rolls into the oven so that we could enjoy them for lunch. When most of them were eaten, we had to hurry up, because we wanted to combine a short motorbike-trip with a visit at a dear friend. She had tried out some vegan baking – we were served sweet and fruity muffins and a fruit salad with vanilla-coconut-sauce. I just realized that I should have taken a photo. 😦

Well, after these sweets we did not eat that much in the evening – the leftover rolls were enough, as far as I remember. And so the „buy nothing“ week came to an end in – as it seems to me – a very short time.

Wie sieht nun mein Fazit dieser Woche ohne Einkauf aus? / Which concluding remarks are there to say about that week? 

  • Ich würde mal behaupten, dass ich zwar einen recht umfangreichen Lebensmittelvorrat habe, aber auch nicht gerade in die Kategorie „food messie“ gehöre. Von daher denke ich, dass man in jedem Fall eine solche Woche recht problemlos übersteht, ohne immer nur das selbe zu essen. / I had quite a lot of food in my storage, but I’d say that I’m far away from being a „food messie“. Therefore I think that most people could easily manage a week without buying food without eating the same every day.
  • Es spart eine Menge Zeit, wenn man nicht ständig einkaufen gehen muss. Ich habe erst jetzt gemerkt, wie oft ich das eigentlich wirklich tue. Natürlich ist es oft unerlässlich, gerade, wenn es um Obst und Gemüse geht, aber dennoch sollte ich die Anzahl meiner Einkäufe vielleicht ein wenig reduzieren. Am Ende der „Woche ohne Einkauf“ hatte ich gar keine Lust mehr, überhaupt einkaufen zu gehen… seltsam. / It definitely saves a lot of time and energy if you don’t have to go and buy food so often. I just realized how often I go to a supermarket and buy stuff. Of course you have to buy all the fresh food like fruit and veggies, but apart from that I should reduce my visits at the stores a bit, I think. When the „buy nothing“-week was over, I really did not want to buy anything… strange. 
  • Die Zeit, die man durch das nicht stattfindende Einkaufen spart, verbraucht man allerdings wiederum für die Essenszubereitung… Brot backen, Brötchen backen, evtl. Bratlinge oder Ähnliches herstellen… Das dauert alles seine Zeit, ganz klar. Im Endeffekt würde ich daher die Zeitersparnis als nur sehr, sehr gering bis nicht vorhanden beurteilen. Aber das ist an sich natürlich kein negativer Aspekt. / The time you save because you don’t purchase food, is spent for preparing food… To bake bread, to bake rolls, maybe to prepare veggie burgers or something like that… All that takes a lot of time, so that I’d say: If you only look at the time the „buy nothing“-week does not really help to save some. But that’s not at all negative.
  • Meine Schränke waren doch am Ende der Woche etwas leerer und nicht mehr so übervoll… das ist auf jeden Fall ein positiver Effekt. Manchmal meint man ja auch nur, dass man dies und jenes unbedingt immer da haben muss, aber letztendlich ist das Blödsinn. / At the end of the week my cupboards looked a bit „relaxed“… that’s definitely a positive result. Sometimes you think that you always must have an amount of XY at home, but in fact that’s nonsense.
  • Man probiert doch eher mal was Neues aus. So habe ich es nun beispielsweise endlich geschafft, regelmäßig meine eigene Hafermilch herzustellen. Außerdem weiß ich, dass man Zimtschnecken auch backen kann, wenn man keine Hefe im Haus hat – DAS nenne ich mal eine lebenswichtige Erkenntnis, oder etwa nicht?! / A consume-free week makes you try out something new. I finally managed to make my own oat milk. Furthermore I know now that it’s even possible to bake cinnamon rolls, if you don’t have yeast at hand – THAT’S an important thing to know, isn’t it?!
  • Thema Müllvermeidung: Da ist mir auch wieder einiges bewusst geworden, was ich noch besser machen könnte. Das Thema ist aber wirklich so umfangreich, dass ich dazu bei Gelegenheit einen eigenen Beitrag schreiben werde. / Waste reduction: Because of my little experiment I realized a few things I could do better. But this is too big a subject to write about in this post, so I’ll write about it in a separate entry soon.
  • Ich denke, ich werde es von nun an so handhaben, dass ich ein Mal im Monat eine solche Woche einlege. Einfach, um den „Luxus“ zu genießen, mal nicht einkaufen gehen zu müssen und bewusst nichts auszugeben. In jedem Fall kann ich euch nur empfehlen, es auch mal selbst mit einer „Woche ohne Einkauf“ auszuprobieren! / I think I’ll try to have a „buy nothing“-week once a month now. Just to enjoy that I don’t have to go to the stores and that I don’t have to spend money. In any case, I’d recommend to try it out and have a „buy nothing“-week yourself!
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  1. Margit / Jan 27 2016 23:50

    Interessant…ich gehe mehrmals in der Woche einkaufen. Immer mit Einkaufszettel, also schon geplant, damit es nicht länger als nötig dauert, quasi nur schnell durchhuschen. Das einmal-pro-Woche-Einkaufen werd ich mal testen.
    Und was ist das mit den Zimtschnecken? Muss ja geiles Zeug sein, so oft wie die gebacken werden!

  2. hummelstuebchen / Jan 29 2016 18:45

    Hej Margit!
    Hier ging es tatsächlich sogar um das „gar nicht einkaufen“ für eine Woche. Das wollte ich im neuen Jahr auch schon längst mal wieder gemacht haben. Ich fühle mich nur irgendwie nicht wohl dabei, kein frisches Obst und Gemüse kaufen zu „dürfen“. Aber es ist wirklich ganz interessant… Ich glaube, ich verzichte spontan mal nächste Woche auf’s Einkaufen. 😉

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