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7. Februar 2016 / Katja

Lauf-Update / Running update


Und schon sind wir wieder bei der „Ich schreibe über etwas, was schon vor Eeeewigkeiten passiert ist“-Routine. Aber hey, so wird wenigstens das Gedächtnis immer wieder trainiert. (Schönreden kann ich übrigens genauso gut wie prokrastinieren, höhö.)

Ja nun… Mein erster Halbmarathon ist nun schon fast FÜNF MONATE her. Und damit sind wir in medias res, was die Geschehnisse in meinem Läuferdasein angeht. Wie war er nun, der „erste Halbe“? Mein Ziel, unter 2 Stunden reinzukommen, musste ich leider aufgrund ziemlicher Schmerzen an der Außenseite meines rechten Knies (Stichwort: Läuferknie) aufgeben. Dieses war nämlich offenbar der Meinung, dass ein Halbmarathon ja nun wirklich nicht sein muss. Dementsprechend fing es dann noch vor der Halbzeit beim KielLauf ganz schön an zu schmerzen. Kurzzeitig hatte ich überlegt, nach der ersten Hälfte aufzugeben, da es wirklich nicht besonders angenehm war – ich konnte das Bein nicht mehr richtig beugen und wie man in dem Fall läuft, könnt ihr euch jetzt gerne ausmalen. Ich weiß nicht, wie gut ich das kaschiert habe – wahrscheinlich sah ich tatsächlich so bescheuert aus, wie es mir vorkam. Denn natürlich war ich NICHT so vernünftig, nach der Halbzeit auszusteigen. Sehr blöd, ich weiß! Aber irgendwie ging es ja doch mit dem Laufen und… „sind ja nur noch 10 km“.

Letztendlich habe ich es ins Ziel geschafft – wegen besagter Komplikationen leider „Ü2:00“ (2:03:27 Std.). Schade, denn sonst war alles bestens – was die Ausdauer angeht, hätte ich in diesem doch recht gemächlichen Tempo gut und gerne noch ein paar Kilometerchen weiter traben können. Naja, eigentlich musste ich das auch. Der Mann war nämlich irgendwo in der Nähe der Bananen-Ausgabe abhanden gekommen und so musste ich mich erst mal humpelnd auf die Suche machen. Bei solchen Großveranstaltungen sollte man wohl vorher einen Treffpunkt ausmachen. Aber als ob ICH an sowas denken würde…

Zuschauer aus der Familie hatten wir diesmal übrigens auch dabei, so dass es auch (zugegebenermaßen nicht gerade aussagekräftige) Beweisfotos von mir beim Zieleinlauf gibt:

IMG_0012

Ich bin das fliederfarbene Etwas… Die KielLauf-Shirts hatten aufgrund des 350jährigen Bestehens der Universität in Kiel diese *hust* wunderschöne Farbe.

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Endlich geschafft!

 DSCN2511

Nun ja… mein Knie war noch eine längere Zeit nach dem Halbmarathon angeschlagen. Sechs Wochen lang bin ich gar nicht gelaufen, danach ging es wieder recht gut.

Der nächste Lauf folgte dann erst im Dezember. Wir haben wieder am Klausdorfer Nikolauslauf teilgenommen. Dieser Lauf war 2014 unser erster Lauf ever, so dass es natürlich Pflicht war, dort wieder anzutreten. Was die Zeit angeht, konnte ich mich allerdings gar nicht sooo stark verbessern (von 58:42 auf 56:04 min für 10,150 km), aber ich hatte die Strecke auch nicht mehr als so hügelig in Erinnerung. Meine Güte, da ging es doch ganz schön auf und ab. Von daher war ich ganz zufrieden.

Im neuen Jahr folgen wir dann auch gleich weiter der „Tradition“ und sind auch wieder bei der Winterlaufserie im Dänischen Wohld dabei. Letztes Jahr konnten wir dort aus Zeitgründen nur bei einem der drei Läufe dabei sein, aber dieses Jahr war die komplette Serie drin. Wir haben uns für 3 x 5 km entschieden, da der Mann sowieso nicht mehr so viel laufen will und ich mittlerweile ganz gerne diese Distanz laufe.

Bei den beiden ersten Läufen im Januar konnte ich meine Leistung offensichtlich recht gut einschätzen, da ich beide Male nahe an der angestrebten Zielzeit lag: beim 1. Lauf wurden geplante 25:15 min  zu 25:11 min, beim 2. Lauf wurden geplante 24:45 min zu 23:59 min). Ob ich das beim dritten und letzten Lauf heute allerdings noch mal toppen kann, wage ich zu bezweifeln. Insbesondere, da das Knie wieder Mucken macht. Und zwar seit wann? NA? Genau, SEIT MEINER ANMELDUNG ZUM HALBMARATHON! Nach dem ersten Lauf der Winterlaufserie habe ich mich nämlich – ganz optimistisch – kurzerhand zum famila Kiel-Marathon am 27.02. für die HM-Distanz angemeldet. Da mag man sich nun fragen: Wiesu denn bluß?

 

Ganz einfach: Der 10 km-Lauf war ausgebucht! Kurzschlussreaktion nennt man sowas wohl. Was habe ich dabei aber nicht bedacht?

a) Die längste Strecke, die ich seit dem Halbmarathon im September gelaufen bin, waren die 10,15 km beim Nikolauslauf.

b) Der Mann ist an dem Tag nicht da, also habe ich keine moralische Unterstützung. Wobei, zum Zieleinlauf müsste er es schaffen, so dass er mich gegebenenfalls nach Hause tragen kann. 😉

c) Aua Knie.

In diesem Sinne: Ich geh‘ mal dehnen und hoffe, dass ich die 5 km nachher einigermaßen unbeschadet überstehe. 

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