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5. Februar 2017 / Katja

7. Winterlaufserie im Dänischen Wohld, 3. Lauf (HM) (= Marathontraining #11)


Ich befürchte, dass dieser Laufbericht nicht allzu lang werden wird.* Und zwar aus dem einfachen Grund, dass ich eigentlich lieber schlafen als schreiben möchte. 😉 Ja, es war anstrengend, so viel steht fest, aber immerhin wurde ich heute auf der Halbmarathon-Distanz mit einer neuen persönlichen Bestzeit belohnt. Aber ich greife mal wieder vor… Denn eigentlich ging es heute morgen mit dem fast schon traditionellen „Ich habe gar keine Lust zu laufen!“ los. Ich laufe wirklich gerne, aber im Vorfeld eines „offiziellen“ Laufes bin ich – wahrscheinlich ob der nur allzu bekannten Anstrengung – meist eher wenig motiviert. Aber das auch nur bis zum Startschuss. Aber da spielt vielleicht dann auch wieder der „Ok, bringen wir es so schnell wie möglich hinter uns!“-Gedanke eine Rolle, ich weiß es nicht… Auf jeden Fall war ich zunächst wenig angetan davon, die altbekannte 5 km-Runde heute nicht zwei, nicht drei, sondern gleich VIER Mal zu durchlaufen – nicht zu vergessen die kleine Zusatzrunde zu Beginn, die natürlich nötig ist, um auf die Halbmarathon-Distanz zu kommen. Außerdem hatte ich seit gestern Abend ein verdächtiges Kratzen im Hals. 😦 Also erstmal vorsorglich skeptisch gucken:

Na gut, ein minimales bisschen an Begeisterung konnte ich dann doch noch ausdrücken:

Um 10 Uhr ging es dann endlich los und nach gerade mal einem Kilometer war immerhin schon (oder noch?) freundliches Winken drin. 😉

Einmal am noch unbemannten Versorgungsstand vorbei und mal schnell die restlichen 20 Kilometer abarbeiten. *g*

Vorgenommen hatte ich mir eine neue persönliche Bestzeit, also waren 1:54:45 Std. zu unterbieten. Ja, das dürfte klappen. Die Pace von rund 5:20 min/km hielt ich recht konstant auf den ersten drei Runden, aber als mir auf der letzten Runde relativ klar war, dass ich das Zeitziel erreichen werde, habe ich mich auch nicht mehr über Gebühr angestrengt, muss ich zugeben. Ich wurde also dementsprechend etwas langsamer. Ich hatte aber mittlerweile genug von der Rennerei und ich sehnte nur noch die Ziellinie herbei. 😉 Der Gedanke, dass der Marathon im April ja – oh Wunder – doppelt so lang sein wird, hat mich da wohl noch zusätzlich ausgebremst. Ok, da werde ich natürlich ein wenig langsamer laufen, aber trotzdem…

Egal! Für den 1. Platz in der Altersklasse reichte es heute tatsächlich auch noch. Und ebenso für den Altersklassensieg in der Serienwertung. Gut, das ist zugegebenermaßen nicht allzu beeindruckend, da nur zwei weitere W35-Frauen alle drei Läufe der Serie absolviert hatten. Aber immerhin… Ich war zufrieden und konnte mir eine nette Urkunde abholen. Da allerdings in den Jahrgängen U23 bis W35 insgesamt nur sehr wenige Frauen dabei waren, rief der Moderator gleich Läuferinnen aus mehreren AK nach vorne, was zu etwas Verwirrung führte… Ich bin ja schon von Natur aus verwirrt (bereits aus dem noch jungen Jahr habe ich einige bescheuerte Anekdoten angesammelt, die ich euch an dieser Stelle lieber erspare – oder besser: ich erspare mir diese weitere Blamage *g*), sowas darf man mit mir einfach nicht machen. Ich kriege manchmal einfach NICHTS mit…

Da wir schon gerade bei der Siegerehrung sind, vielleicht ein kleines Fazit zur Winterlaufserie insgesamt: Ablauf und Organisation waren gut und insbesondere der Umstand, dass die Siegerehrung mehr als zeitnah erfolgte, ist meiner Meinung nach sehr positiv zu bewerten. Das ging hier wirklich flott, Daumen hoch! Ich werde, falls möglich, auch im nächsten Jahr gerne wieder teilnehmen, gar keine Frage.

Und der Mann sicherlich auch – der hatte aber heute schon ganz ohne Lauf eine Muskelzerrung, so dass er froh war, gar nicht erst gemeldet zu sein. Ein bisschen Sorge bereitet mir im Moment übrigens mein linkes Knie, da es (bzw. der Bereich etwas unterhalb des Knies außen links) ein wenig spannt. Das hatte ich gestern schon… Es tut nicht wirklich weh und beim Laufen merkte ich heute absolut nichts, aber gerade als ich mich Stunden nach dem Lauf darüber freute, dass keine Probleme aufgetreten sind, machte es sich wieder bemerkbar. Wie gesagt, keine wirklichen Schmerzen, eher so ein Ziehen, als ob irgendwas nicht 100 %ig richtig „sitzt“. Da sollte ich wohl etwas aufpassen, damit meine Marathonvorbereitung nicht doch noch ein jähes Ende nimmt. So oder so sind jetzt erst einmal zwei lauffreie Tage angesagt. Schade – aber in Anbetracht der neu aufgetretenen Wehwehchen wohl doch eher gut! 😦 In diesem Sinne noch schnell die heutige…

Trainingsdokumentation
Projekt Marathon 2017, Lauf 11
Vorgabe: so schnell wie möglich
21,0975 km
1:53:34 Std.
Pace: 5:23 min/km
Ø-HF: 175 bpm

*Hat nicht geklappt. 😛

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  1. Sebastian / Feb 5 2017 21:04

    Herzlichen Glückwunsch zum AK Sieg des HM und der Serie.
    Daumen Drücken, dass das Halskratzen und die Spannung am Knie die weitere Vorbereitung nicht behindert.

  2. linchenlaeuft / Feb 19 2017 14:44

    Glückwunsch!! Ich finde Rundenlaufen auch äußerst langweilig, aber ich glaube es verleitet dazu schneller zu laufen… und es lief bei dir ja super! Klasse Zeit!! Und stell dein Licht nichts unters Scheffelchen, ein Sieg in der AK ist großartig!!

    • Katja / Feb 21 2017 05:51

      Danke! 🙂
      Ja, es ist langweilig, aber ein Vorteil war zumindest in diesem Fall, dass ich genau wusste, was mich wann / wo erwartet.
      Am Samstag gibt es wieder Runden, haha. Diesmal aber nur zwei und dann ist der HM gelaufen. 🙂
      Schöne Grüße
      Katja

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