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20. Februar 2017 / Katja

Hamburg – Marathon, Veganz und die Reeperbahn


Ja, der Samstag war tatsächlich einmal komplett sportfrei. Das war allerdings auch nötig, wie ich  beim Aufstehen merkte. 😉 Zum Glück stand aber sowieso etwas ganz Anderes auf dem Programm: ein Trip nach Hamburg. Wir waren schon länger nicht mehr dort und der Mann brauchte dringend Nachschub seiner Lieblings-Mayonnaise… also: Fahren wir doch noch mal hin! Auf unserer Liste stand nicht allzu viel, was sich im Nachhinein als fataler Fehler erweisen sollte. Geplant war zunächst ein Besuch bei Veganz, einem komplett veganen Supermarkt in Hamburg-Altona. Dort wollten wir aber nicht nur ein paar Dinge einkaufen, sondern vor allem das Café (Goodies), das sich mit im Ladengeschäft befindet, mit einem Besuch beehren. Unsere bisherigen Besuche dort (ich glaube, es waren 3 bis 4) waren durchweg positiv und geprägt von superleckerem veganen Kuchen! Tja, erste Enttäuschung: Das Café ist seit Ende Dezember geschlossen! 😦

Na gut, dann erst einmal einkaufen! Die Regale im Veganz sahen aber verdächtig leer aus bzw. die vorhandenen Lebensmittel waren teilweise unnatürlich großzügig verteilt, so dass uns das auch sehr komisch vorkam. Auf Nachfrage hin wurde dann auch bestätigt: In ein paar Wochen wird der Laden schließen. Schade, aber nachvollziehen kann ich es schon, dass sich das Konzept nicht mehr wirklich lohnt. Der Laden liegt nicht so zentral, dass er enorm viel „Laufkundschaft“ hätte und mal ehrlich: Die meisten veganen Lebensmittel bekommt man mittlerweile in guten Supermärkten, in Drogerien, Reformhäusern, Bioläden etc., so dass nicht jeder extra einen veganen Supermarkt aufsuchen will. Vor zwei, drei Jahren sah das sicher noch anders aus, aber heute…

Nun ja, die Ausbeute unseres vermutlich letzten Veganz-Besuches (der Mann muss sich wohl nun um eine neue „Vegenaise“-Quelle bemühen):

Da wir ja nun leider nicht in den Genuss von Kaffee und Kuchen kamen, war der weitere Plan, ins Zentrum zu fahren und dort einen Teil der Marathon-Strecke in Augenschein zu nehmen. Vorher wollten wir die „Pizzabande“ in der Nähe der Reeperbahn aufsuchen, um uns dann halt alternativ mit Pizza zu stärken. Aber auch dieser Plan wurde vereitelt: „Wir machen erst in einer Stunde auf!“ war die etwas schnippische Reaktion, als wir die Tür zu diesem Etablissement öffneten. Na gut, wir hatten nicht richtig gelesen; um 12:30 Uhr öffnet die Pizzeria nur an Wochentagen, aber es war ja Samstag, und da gilt: 13:30 Uhr! Also wieder raus! Wir spazierten nun erst mal die Reeperbahn hoch bis zu den Tanzenden Türmen.

Von dort aus vorbei am Millerntorstadion…

… den Fernsehturm im Blick…

… und schließlich zum Messegelände, wo der Marathon ja starten wird.

Da wir unsere „Programmpunkte“ nicht so wirklich abarbeiten konnten und keinen Alternativplan in der Tasche hatten, gestaltete sich der Besuch in der Innenstadt auch nicht gerade als besonders berauschend. Irgendwie sind wir nur in höchst uninteressanten Einkaufspassagen gelandet, so dass wir – und insbesondere ich – recht schnell keine richtige Lust mehr hatten und uns wieder auf den Rückweg Richtung Auto und Pizzaladen machten. Letzterer hatte nun natürlich auch mittlerweile geöffnet, als wir zum zweiten Mal die Tür aufmachten, aber – es ist ein wirklich kleiner Laden – alle Tische waren belegt! Ja, man HÄTTE warten können, bis etwas frei wird, aber das fand ich, gerade aufgrund der doch recht engen Verhältnisse dort, irgendwie sehr unangenehm, so dass wir wieder den Rückzug antraten.

Mir war das summa summarum zuviel Pech an einem Tag, so dass ich keine Lust mehr auf Hamburg hatte. 😉 Auf der Rückfahrt hatten der Mann und ich dann den gleichen Gedanken: Wieder in Kiel gelandet, würden wir noch zum Café Blattgold fahren! Jawohl! Ich hatte insgeheim schon befürchtet, dass auch das aus unerfindlichen Gründen geschlossen sein würde, aber – oh Wunder! – es war auf, wir bekamen einen Platz, den besten Burger, die besten Süßkartoffelpommes und superleckeren Kuchen als Nachtisch!  Davon hätte ich euch jetzt auch liebend gern ein Foto präsentiert, aber das haben wir dann wohl vor lauter Gefräßigkeit komplett vergessen. Solltet ihr mal die Gelegenheit haben, überzeugt ihr euch am besten selbst von den Leckereien, die es im Café Blattgold gibt! Klare Empfehlung meinerseits!

Hamburg werde ich jedenfalls erst zum Marathon wieder aufsuchen – das reicht dicke! Ich bin sowieso nicht so der Großstadt-Fan, wie ich auch mal wieder festgestellt habe. Da fühle ich mich einfach nicht wohl. Gut, man kann sich jetzt fragen, warum ich mich dann ausgerechnet zum Hamburg-Marathon angemeldet habe. Einfache Antwort: Die Marathons in der näheren Umgebung waren für meine Planung entweder zu früh (wie der Famila Kiel-Marathon am kommenden Samstag, bei dem ich den Halbmarathon laufen werde) oder zu spät, so dass eigentlich nur dieser Marathon in Frage kam. Ich denke mal, dass ich es auch nicht bereuen werde! Den Kiel-Marathon quasi vor der Haustür kann ich schließlich noch oft genug laufen. Für’s Debüt muss es dann schon was Größeres sein, nicht wahr? 😉

 

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