Skip to content
3. März 2017 / Katja

Marathontraining #23 – total locker


Wieso heißt es in meinem Trainingsplan eigentlich „lockerer Dauerlauf“? Besonders locker fühlte ich mich heute Nachmittag jedenfalls nicht. Schon vor meinem Lauf war mir klar, dass das heute keine Meisterleistung werden wird, aber die ersten Kilometer waren dann noch grässlicher als befürchtet. Kennt ihr das, wenn jeder Schritt sich anfühlt, als würde man wie ein Elefant auf dem Asphalt bzw. dem Waldboden rumtrampeln? Man kommt – selbst wenn die gemessene Pace etwas ganz Anderes behauptet – gefühlt NULL von der Stelle und von Lockerheit ist nun wirklich nichts zu spüren! Ein wunderbares Gefühl… nicht. Und ich kann euch garantieren: Bei solchen Läufen gibt es auch keine einzige verdammte rote Ampel, wenn man sie mal wirklich braucht!

Nun ja, jetzt wisst ihr, wie ich mich auf der ersten Hälfte meines heutigen Laufes fühlte – eher so sch…lecht! Nach fünf, sechs Kilometern wurde es aber – oh Wunder! – viel besser*, und ich traf tatsächlich relativ locker nach mehr als 10 Kilometern zum kleinen Wochenendeinkauf im Supermarkt ein. Für solche Zwecke ist ein Laufrucksack übrigens wirklich praktisch: Ich kann so Geldbeutel, Tragetaschen und anderen Kleinkram mitnehmen, ohne dass es während des Laufes auch nur im Geringsten stört. Auf dem Rückweg renne ich dann einfach ins Geschäft. 😉 So kann ich noch das ein oder andere besorgen und muss dafür nicht noch mal extra los. Praktisch! Hier seht ihr übrigens das gute Stück:

Besonders teuer war der Rucksack nicht, er sitzt gut und stört beim Laufen wirklich kein bisschen. Auf den langen Läufen habe ich ihn sowieso dabei, aber auch auf kürzeren Strecken nehme ich ihn gerne mit, manchmal sogar nur für’s Handy. Ich habe zwar auch einen Laufgürtel und so ein Smartphone-Ding für den Oberarm, aber beides stört mich total. Ich kann zwar damit laufen, wenn es sein muss, aber es nervt mich einfach. Also packe ich lieber alles auf den Rücken. 😉

Trainingsdokumentation:
Projekt Marathon 2017, Lauf 23
Vorgabe: lockerer DL (HF ca. 149-158 bpm), 55 min
10,32 km
56:39 min
Pace: 5:29 min/km
Ø-HF: 155 bpm

*Meine höchst unwissenschaftliche, aber einleuchtende Theorie dazu: Der Körper sträubt sich zunächst mit aller Gewalt gegen die aufgezwungene Anstrengung. Irgendwann merkt er dann aber: „Scheiße, die Frau rennt ja trotzdem weiter!“ Also gibt er wohl oder übel nach. Geht doch! 🙂

Advertisements

10 Kommentare

Schreibe einen Kommentar
  1. Sebastian / Mrz 3 2017 23:08

    Lockerer DL bei einer 5:29 und dazu das Gefühl wie ein Elephant zu trampeln, na da stimmt wohl was nicht. Aber ja, solche Läufe gibt es immer wieder und besonders, wenn man sich total langsam vorkommt ist man schneller als man denkt. Habe übrigens den selben Rucksack, natürlich in einer anderen Farbe 😉 finde ihn auch sehr bequem und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt einfach. Für mich unverzichtbar bei einem langen Lauf.
    Schönes Wochende,
    Sebastian

  2. Katja / Mrz 3 2017 23:20

    Tja, ich weiß auch nicht, was das sollte… Immerhin wurde es wenigstens besser. 😉
    Was den Rucksack angeht: Stimmt, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top; bisher habe ich den Kauf nicht bereut. Allerdings habe ich das dazugehörige Trinksystem noch nie benutzt.
    Dir auch ein schönes Wochenende und einen erfolgreichen Halbmarathon!

  3. Sue / Mrz 4 2017 10:16

    Ich bin ja sooo neidisch und würde auch gerne laufen. Dazu fehlt mir aber noch ein wenig die… sagen wir mal „körperliche Beschaffenheit“ XD Ich hoffe bis zum Sommer hat sich mein sonstige Training noch ein wenig mehr bezahlt gemacht, dann würde ich auch gerne wieder einsteigen.

    Der Rucksack sieht gut aus!

    • Katja / Mrz 4 2017 17:17

      Was treibst du denn sportlich so? Fitnessstudio, oder? Meine ich, gelesen zu haben…
      Wenn du „wieder einsteigen“ schreibst, gehe ich davon aus, dass du schon eine Läufer-Vergangenheit hast? Sonst hätte ich gesagt, du kannst ja schon mal mit Walken anfangen und dich dann langsam zum Laufen hin steigern… Aber wenn man schon mal gelaufen ist, macht man das wohl eher nicht. Ich glaube zumindest nicht, dass es was für mich wäre. 😉

      • Sue / Mrz 4 2017 17:36

        Über Winter nur Fitnessstudio, Frühjahr bis Spätherbst dann noch Bogenschießen (also nicht nur „auf dem Platz stehen“ sondern auch Parcours laufen ^^) und Mountainbiken. Ich hatte es mal mit Laufen versucht, bin aber nicht so richtig über den Start hinausgekommen. Im Studio auf dem Laufband gehts, im Freien tu ich mir ziemlich schwer damit. Walken geht, aber die richtige Laufbewegung will mir draußen nicht so recht gelingen und ich gebe zu, da spielt auch viel Scham mit. Wenn die Schwerkraft deinen Speck hüpfen lässt ist jeder Passant der blanke Horror :/

      • Katja / Mrz 7 2017 22:42

        Bogenschießen… das klingt interessant! 🙂
        Was das Draußen-Laufen mit ein paar Kilo zuviel (bzw. sagen wir mal ungünstigen Problemzonen) angeht, kann ich dich total verstehen. Als ich Anfang 2014 „richtig“ (vorher nur immer mal wieder etwas rumgejoggt) anfing zu laufen, war ich auch gute 12, 13 kg schwerer als jetzt. Da will man unterwegs lieber keinem begegnen und fühlt sich nicht wirklich wohl in seiner Haut. Blöde Kommentare von dummen Leuten kommen da leider auch manchmal…^^
        Einen Großteil besagter Kilos wurde ich innerhalb eines Jahres mehr oder weniger nur durchs Laufen los. Aber das Schwerkraft-Speck-Problem ist durch mega-hartnäckiges Fett an den allseits beliebten Problemzonen immer noch nicht aus der Welt. 😉
        Letztendlich musst DU dich wohlfühlen mit dem was du tust. Wenn du rausgehen willst, dann sch… auf die Passanten, und wenn dir das Laufband lieber ist, dann eben so! Jedenfalls leistest du damit mehr als manch einer, dessen großartige Leistung darin besteht, sich über Andere lustig und ihnen somit den Sport madig zu machen.
        Liebe Grüße
        Katja

        PS: Soviel wollte ich jetzt gar nicht schreiben, aber da hab ich mich doch etwas reingesteigert… 😉

      • Sue / Mrz 8 2017 10:53

        Danke für deine ausführliche Antwort 😉 Ich habe jetzt auch, motiviert durch deinen Blog, wieder damit angefangen das Laufband in die Routine einzubauen und hab die Woche auch schon direkt losgelegt – und es fühlt sich toll an! Laufen macht mir eigentlich total viel Spaß! Ziel wäre natürlich schon, irgendwann auch einfach mal vor die Tür gehen zu können zum Laufen. Ich wohne hier nämlich echt schön am Feld und hab auch viel Wald um mich herum – und hätte sogar eine Mitläuferin 😉 Und was wäre das Leben ohne Ziele?! ^^

      • Katja / Mrz 10 2017 08:40

        Das klingt super – und wenn es Spaß macht, ist es ja auf jeden Fall das Richtige! 🙂

Trackbacks

  1. Marathontraining #24 – Laufen für Masochisten (Level: Fortgeschrittene) – Katja Wittwer
  2. Marathontraining #30 – kurz und schmerzlos – Katja Wittwer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: