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5. März 2017 / Katja

Marathontraining #25 – lang und… richtig gut!


Ausgeschlafen? Ja!
Fit? Öhh… Geht so!
Wetter? Regen! 😦

Mein langer Lauf stand scheinbar diese Woche unter keinem guten Stern. Mit der Strand-Route hatte es sich auf jeden Fall erledigt, da die Wettervorhersage ausnahmsweise stimmte und es nicht gerade wenig regnete, als ich heute Morgen aus dem Fenster sah. Wie ihr wisst, finde ich Regen beim Laufen nicht so schlimm, aber wenn ich es ENDLICH mal schaffe, am Strand zu laufen, hätte ich da schon gerne das Wasser nur zu meiner Rechten (bzw. auf dem Rückweg zur Linken) und nicht auch noch von oben. 😉 Da bin ich dann auch pingelig! Strand-Wetter MUSS schön sein!

Also blieb noch die Frage, ob ich überhaupt laufen sollte. Ein kurzer Blick in den Trainingsplan… Ja, ich könnte den langen Lauf einfach mit dem (aber etwas schnelleren) 6 km-Lauf, der für Dienstag geplant ist, tauschen. *Kaffee-schlürf-Geräusch* Neee, „locker“ wollen wir heut nicht! *Müsli-mampf-Geräusch* Dann laufe ich halt 6 langsame Kilometer, besser als gar nichts, oder?

Ehrlich, wenn es schon so weit gekommen ist, dass man hin und her überlegt, wie man denn nun seine Läufe gestalten soll und ob man überhaupt laufen soll, ist eigentlich der ganze Spaß dahin. So kam es mir zumindest vor. Aber bevor ich das heutige Lauf-Kapitel noch mit einem „Bettdecke-wieder-über-den-Kopf-zieh-Geräusch“ schließen würde, entschied ich mich für die einzig sinnvolle Lösung: Alles Nötige einpacken, Musik auf die Ohren, raus und einfach mal gucken, wie es läuft! Zwar würde mich mein Lauf dann wieder nur in die nähere Umgebung führen, damit ich im „Notfall“ schnell wieder nach Hause käme, aber auch da gibt es schließlich den ein oder anderen bisher ungelaufenen Weg zu entdecken…

Und nach diesem langen Prolog kommen wir nun tatsächlich zum LAUF an sich. 😉 Ein würdiger Abschluss dieser anstrengenden Woche? Definitiv! Eine zusätzliche Mütze Schlaf hat offensichtlich Wunder gewirkt (Der Kater wurde ausnahmsweise aus dem Schlafzimmer verbannt, damit auch wirklich nichts den Schlaf stören konnte… gemein, ich weiß!). Also ging es somit relativ spät los und gleich zu Beginn zeigte sich: Es läuft wieder! Völlig anderes Laufgefühl als gestern und vorgestern. Ich fühlte mich nicht im geringsten angestrengt und alles war so, wie es sein sollte. Wäre das nicht der Fall gewesen, hätte ich mich schleunigst wieder auf den Weg nach Hause gemacht, denn 28 km mit der Tagesform der letzten beiden Läufe? No way! Das wäre wohl kaum förderlich gewesen – weder für die Gesundheit noch für den Trainingseffekt. Aber so… Heißt also konkret: Die 28 km schienen durchaus machbar. 🙂

Und glaubt es oder auch nicht: Es hat sogar Spaß gemacht! Ich habe eine meiner Standardrunden nach dem Motto „Wo kommt man eigentlich raus, wenn man diesen Weg nimmt?“ deutlich erweitert. Auf diese Weise konnte ich viele neue (und schöne) Wege auskundschaften, was mir bei weiteren Läufen sicher etwas Abwechslung bringen wird.

Nach knapp 14 km war ich zwar kurzzeitig etwas schockiert, dass das nun erst die Hälfte meiner heutigen Strecke sein sollte, aber auch die restlichen 14 km gingen schneller vorbei als gedacht. In Bezug auf die Ausdauer machte mir der Lauf absolut keine Probleme – da geht auf jeden Fall noch mehr. Ab etwa 20 km spürte ich dann allerdings so langsam diverse Muskeln… insbesondere der Bereich der hinteren Oberschenkel sowie die Hüften machten sich bemerkbar. Nicht, dass es geschmerzt hätte, aber man merkt ab einem gewissen Punkt schon deutlich, was man getan hat. 😉

Letztendlich bin ich froh, dass ich den Lauf heute doch gewagt habe. Besser hätte es eigentlich kaum laufen können! Das wundert mich zwar selbst, aber gut… Ich nehme das mal so hin.

Trainingsdokumentation
Projekt Marathon 2017, Lauf 25
Vorgabe: langsamer DL (HF ca. 130-140 bpm), 28 km
28,08 km
3:02:27 Std.
Pace: 6:29 min/km
Ø-HF: 142 bpm*

*Wahrscheinlich wieder nicht ganz genau, da meine Uhr auf den letzten ein, zwei Kilometern wieder Mucken machte und eine viel zu hohe HF anzeigte. Vielleicht sollte ich doch mal die Batterie wechseln…. vielleicht liegt es nur daran. Wobei mir noch nichts Entsprechendes angezeigt wurde.

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  1. somi1407 / Mrz 5 2017 22:36

    Ein Bekannter von mir läuft seine langen Läufe immer auf komplett unbekannten Terrain. Und wenn er seine Kilometer voll hat, schickt er seinen Standort an seine Frau und lässt sich abholen. Gar nicht mal so doof!

  2. Sebastian / Mrz 6 2017 00:06

    Toller Longjogg, die richtige Pace, tolle Ausdauer, wenn du so weiter machst steht deinem Ziel nichts im Wege. Daumen hoch.
    Die Idee irgendwo hinzulaufen, unbekanntes Terrain, und sich dann abholen zu lassen, finde ich echt cool. Mir kommen die langen Läufe auf unbekannten Wegen auch immer viel kürzer vor, als wenn man genau weiß, was einem noch bevor steht.
    Schöne Woche
    Sebastian

    • Katja / Mrz 8 2017 07:29

      Vielen Dank! Ich bin auch höchst erfreut (und etwas überrascht), dass es mir doch relativ leicht fiel, die 28 km zu laufen. Jetzt freue ich mich schon richtig auf den Hochbrückenlauf! 😉
      Glückwunsch übrigens zum erfolgreichen Halbmarathon am Wochenende! Bist du zufrieden mit deinem Ergebnis (welches ich natürlich schon gesehen habe)?
      LG Katja

      • Sebastian / Mrz 8 2017 23:48

        Na wenn ich gewusst hätte, dass ich mit der m…. Zeit auf P 3 meiner Ak lande, hätte ich noch auf die Siegerehrung gewartet, hatte ich nicht 😉 Nein, zufrieden bin ich ganz und gar nicht. Mein 11er vor 2 Wochen lief viel besser. Fast gleiche Pace von Anfang bis Ende, ganz im Gegensatz zu dem Lauf am Wochenende. Nun ich mag es eher kühl und es war ziemlich warm im Gegensatz zu den Trainingsverhältnissen in den letzten Wochen. Die Strecke war nicht gerade bergig aber hügelig und so bin ich wohl zu schnell los und hatte ab km 13 keine Power mehr. Natürlich ein wenig früh. Ziel war etwa bei 1:43 h. Also ein Erfahrungslauf mit schmerzenden Beinen auf den letzten Kilometern aber okay. Wie heißt es doch so schön, was einen nicht umbringt, macht einen härter. So freue auch ich mich jetzt auf den 26.03. und werde ein wenig umsichtiger ins Rennen gehen 😉 Heutiges Ziel dann wohl eher unter 2:45 h anstatt nahe 2:30 😉
        LG Sebastian

      • Katja / Mrz 10 2017 07:42

        Ja, das hatte ich mir schon gedacht, dass das nicht unbedingt deine Zielzeit war. Aber gut, da macht man nichts… wenn so einige unpassende Faktoren zusammenkommen, läuft es manchmal anders als geplant. Was die Temperaturveränderung angeht, kann ich das total nachvollziehen; das hatte ich letztes Jahr im Mai: die letzten Tage/Wochen vor dem Lauf relativ mild und am Tag des Laufes (10 km) selbst: fast schon hochsommerliches Wetter! Das war richtig mies, aber auch ich bin da (wahrscheinlich nicht zuletzt, weil alle Anderen ebenfalls mit der Temperatur zu kämpfen hatten) noch auf dem 3. AK-Platz gelandet. 🙂
        Na, mal sehen, was der Hochbrückenlauf bringt – ist ja nicht mehr lang, bald wissen wir’s. 😉
        LG Katja

  3. Robert / Mrz 6 2017 18:52

    Der Kommentar von somi1407 gefällt mir! Das muss ich auch mal ausprobieren 🙂

    • Katja / Mrz 8 2017 07:37

      Stimmt, das ist wirklich mal eine Option, mit der man sein „Lauf-Revier“ deutlich ausweiten kann. 😉

Trackbacks

  1. Marathontraining #29 – die Kieler Förde rauf und runter  – Katja Wittwer

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