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13. März 2017 / Katja

Marathontraining #29 – die Kieler Förde rauf und runter 


Samstag:

Wie ich ja schon berichtet hatte, stand am vergangenen Wochenende nicht nur mein nächster langer Lauf an, sondern auch die erste Motorradtour des Jahres. Letztere fiel dann auf den lauffreien Samstag, denn nach einem 30 km-Lauf wollte ich nicht noch auf ein Zweirad klettern. 🙂 Allerdings war das auch eine gute Entscheidung, denn das Wetter war am Samstag wirklich sehr einladend, so dass ich euch das ein oder andere Foto unseres Zwischenstopps am Nord-Ostsee-Kanal nicht vorenthalten will, bevor wir dann zum Wesentlichen kommen.

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Sonntag:

Unglaublich, aber wahr: Nach mehr als drei Jahren und zwei Monaten des Laufens habe ich es endlich mal geschafft, am Strand entlang zu laufen. Dazu kam es bisher tatsächlich nie, obwohl ich ja in Kiel durchaus das Meer vor der Nase habe. Gelegentlich lief ich mal an der Kieler Förde oder am Nord-Ostsee-Kanal, aber so „richtig“ am Strand bisher eben nicht. Roberts Beitrag vor einiger Zeit erinnerte mich noch einmal besonders deutlich daran, dass ein solcher Lauf 1. natürlich wegen der schönen Aussicht besonders lohnenswert ist, und 2. von mir IMMER NOCH NICHT absolviert wurde. 😉 Also hieß es: der nächste lange Lauf wird ein Strand-Lauf!

Die Route hatte ich schon letztes Wochenende geplant, aber weil mir da das Wetter nicht gut genug war (immer was zu meckern… *g*), habe ich den Strand-Lauf verschoben. Aber gestern war es nun endlich so weit und deshalb kriegt ihr jetzt erst mal ein bisschen Meer:

Nördlichster (und zugleich Wende-) Punkt meines heutigen Laufes: der Bülker Leuchtturm.

Ja, mehr Meer wäre durchaus auch noch drin gewesen, aber ich bin meist zu faul, um anzuhalten und ein Foto zu machen. Wobei das jetzt eigentlich ein Widerspruch in sich ist…

Zum Lauf selbst: Auf dem Plan standen 30 langsame Kilometer. Um zum ausgesuchten Startpunkt zu gelangen, stand erst mal eine etwa halbstündige Busfahrt an. Am Falckensteiner Strand angekommen, war die Wegführung denkbar simpel – immer am Wasser entlang die Förde hinauf! Schilksee, Strande, am Bülker Leuchtturm ein Beweisfoto gemacht und wieder zurück, diesmal allerdings dann komplett zu Fuß nach Hause. Mal wieder habe ich Wege entdeckt, die ich noch nicht kannte und auch die ein oder andere Kuriosität am Wegesrand entdeckt.

Damit kann ich die 30 km wohl nicht abkürzen… Verdammt!

Auf dem Rückweg stand dann noch die Bezwingung der Holtenauer Hochbrücke an. Gutes Training für den Hochbrückenlauf in zwei Wochen, denn auch bei diesem geht es erst recht am Ende des 30 km-Laufes die Brücke hinauf, heißt: wenn man schon ziemlich viele Kilometer in den Beinen hat.

Da soll’s hochgehen…

Letztendlich ging es aber erstaunlich gut und ich landete wieder auf der anderen Seite des Kanals, sprich: schon fast wieder zu Hause.

Hat geklappt. 😉

Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich da ca. 26 km hinter mir und nun ging es nur noch ein kurzes Stück in Richtung Innenstadt nach Hause. Gut, nicht ganz, denn es stand noch der obligatorische Zwischenstopp beim Bäcker auf dem Programm. Bis zu diesem bin ich dann noch durchgelaufen, auch wenn die 30 km schon überschritten waren, so dass ich schlussendlich 31,28 km auf der Uhr hatte. Auf einen Kilometer mehr oder weniger kommt es ja nun auch nicht an… (Ok, diese Aussage muss ich korrigieren: auf einen Kilometer MEHR kommt es nicht an. 😉 ) Mit der Brötchentüte in der Hand war dann aber endgültig Schluss und ich spazierte die restlichen 2 km gemütlich nach Hause.

Fazit: Auch 31 km sind relativ gut zu bewältigen, wie es scheint. Mit einem Tag Abstand kann ich auch sagen, dass ich keine „bleibenden Schäden“ davongetragen habe: Muskeln und Sehnen, Gelenke (und was auch immer) sind wieder im Normalzustand und alles fühlt sich gut an. Allerdings war ich angeblich heute Morgen kaum wachzukriegen, was tatsächlich eher eine Seltenheit ist. Marathontraining macht müde.

Trainingsdokumentation 
Projekt Marathon 2017, Lauf 29
Vorgabe: langsamer DL  (HF ca. 130-140), 30 km
31,28 km
3:16:12 Std.
Pace: 6:16 min/km
Ø-HF: 147 bpm

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  1. somi1407 / Mrz 13 2017 22:40

    Gutes Tempo 👍

    • Katja / Mrz 14 2017 10:57

      Danke!
      Das Kompliment kann ich zurückgeben – habe gerade gesehen, dass wir am Wochenende ja Distanz-, Pace- und HF-mäßig sehr ähnlich unterwegs waren. Einen JGA hätte ich aber nicht mehr geschafft, glaube ich – Respekt! 😉

  2. Robert / Mrz 14 2017 10:34

    Prima, dass du es endlich geschafft hast, deinen Strandlauf zu machen. Gut vertragen hast du ihn wohl auch. Und dann noch diese Pace! Alle Achtung!

    • Katja / Mrz 17 2017 05:41

      Danke! Ja, das wurde nun auch wirklich mal Zeit… Aber das wird definitiv auch nicht der letzte Strandlauf gewesen sein. 🙂

  3. Sebastian / Mrz 14 2017 23:37

    Ich kann mich den Kommentaren nur anschließen – bei der Distanz zum ersten Mal mit der Pace – einfach Super. Und das du danach keine Nachwehen hattes – top. Ich erinnere mich an meinen ersten 35er vor 3 Jahren – ich konnte keine Treppe mehr schmerzfrei runtergehen – ja komischerweise runter. Scheinbar bist du eine gebohrene Marathonläuferin.

    • Katja / Mrz 17 2017 07:02

      Danke, aber mal lieber nicht zu viel des Lobes. Durch den ein oder anderen kurzen Stop unterwegs war ich ja immer wieder gut ausgeruht, so dass ich dann im Endeffekt manchmal doch schneller unterwegs war als ich es wollte/sollte. Die Belastung merkte ich natürlich schon insbesondere in Hüfte und Knie, aber das legte sich zum Glück schnell wieder.
      Dieses Wochenende gibt’s zur Entlastung 21 km, das ist auch mal wieder nett. 🙂

      • Sebastian / Mrz 17 2017 09:41

        Na dafür hast du ja auch nächstes Wochenende mal schnelle 30 😉 Zu den kurzen Stopps – ich habe mal gelesen, wenn man an den Verpflegungsstellen kurz geht, verringert sich die Endzeit nur minimal, man hält besser durch, die Belastung ist nicht ganz so groß und hinter her fühlt man sich auch noch besser. Man hatte glaube 10 Läufer genommen, die exakt 5er Pace liefen. 5 liefen komplett durch die anderen 5 gingen an den VP. Die Endzeit wich gerade mal um 3 Minuten ab und den 5 VP-Gehern ging es hinter her deutlich besser. Ja und was sind 3 oder 5 Minuten bei einer Laufdauer von mehr als 210 Minuten. LG und viel Spaß beim 21er dieses Wochenende.

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