Skip to content
9. April 2017 / Katja

Marathontraining #37 – Startplatz für den Hamburg-Marathon zu vergeben!


Ihr werdet es vielleicht schon gemerkt haben: Hier war es nun fast zwei Wochen lang außergewöhnlich ruhig. Nun ist es so, dass ich in dieser Zeit tatsächlich viel zu tun hatte und ich wäre wirklich froh, wenn ich schreiben könnte: Ich hatte einfach keine Zeit, meine Trainingseinheiten im Blog zu verewigen.

Leider ist das aber nur die halbe Wahrheit, denn so wie es aktuell aussieht, ist es mit dem Marathontraining bei mir erstmal vorbei. 😦 Natürlich verletzungsbedingt, wie sollte es anders sein. Irgendwie wundert mich das noch nicht mal, da ich von Natur aus sehr skeptisch bin, wenn etwas zu gut läuft. Und genau das tat es bis zum Hochbrückenlauf ja auch: es lief einfach gut. Mit meiner Ausdauer war ich zufrieden, körperlich schien ich auch die längeren Strecken gut zu verkraften, alles ging – eigentlich – in die richtige Richtung. Mein Ergebnis beim Hochbrückenlauf war besser als erwartet, so dass ich keine Zweifel mehr hatte, den Marathon schaffen zu können – sogar in unter 4 Stunden, wenn ich mich anstrengte und keine unerwarteten Probleme auftreten würden.

Und genau an dieser Stelle – meinem Erfolgserlebnis beim 30 km-Lauf vor fast zwei Wochen – knüpfe ich nun an, um euch … was? … mein Leid zu klagen? Um Tipps zu bitten? Euch auf dem Laufenden zu halten? Euch vielleicht aber auch zu motivieren, falls ihr selbst gerade durch eine Verletzung umdisponieren müsst und eure sportlichen Ziele – vorerst – nicht erreichen könnt? Das könnt ihr euch aussuchen! 😉 Hier auf jeden Fall meine Geschichte:

Wie gesagt, war ich mit meinem Ergebnis auf der Langstrecke von 30 km beim Hochbrückenlauf in Kiel überaus zufrieden. Weit unter 3 Stunden kam ich ins Ziel und fühlte mich dabei gut. Keine Wehwehchen, nichts. Anstrengend war es, klar, und das merkte ich auch körperlich, aber ich hatte definitiv keine Beschwerden – weder während des Laufes noch danach. Am folgenden Montag habe ich meinen obligatorischen Mini-Regenerationslauf absolviert – 4,51 km mit einer Pace von 5:50 min/km… so richtig „Regeneration“ kann man das jetzt auch nicht nennen, fällt mir gerade auf… Aber soweit ich mich erinnern kann, hatte ich dabei keine Probleme und wäre andernfalls natürlich auch langsamer unterwegs gewesen.

Am Dienstag stand dann ein langsamer Dauerlauf von 45 min im Trainingsplan. Die Daten dazu findet ihr unten – der wahrscheinlich letzte Lauf meiner Marathonvorbereitung soll schließlich nicht unterschlagen werden. 😉 Ich muss sagen, dass ich mich an diesen Lauf gar nicht mehr so gut erinnern kann, heißt: Ich weiß nicht mehr wirklich, wann die Probleme auftauchten. Am Anfang des Laufes, in der Mitte, zum Ende hin… oder war es gar erst NACH dem Lauf? Das habe ich irgendwie verdrängt, scheint mir. Aber ihr fragt euch nun sicher – zu Recht! – WAS FÜR PROBLEME überhaupt?

Seit besagtem Lauf am 28.03. schmerzt die Außenkante meines linken Fußes. Also quasi der Fußrand unterhalb des Knöchels. Zuerst fühlte es sich so an, als wäre da einfach nur eine Sehne (Plantarsehne?) zu sehr „auf Spannung“. Ich habe dann mit einem Igelball versucht, diese Spannung rauszunehmen, was aber nicht wirklich geklappt hat – verschlimmert hat es die Beschwerden aber auch nicht, daher habe ich es weiterhin mit dem Igelball versucht. Das Gehen war (und ist) meist problemlos möglich, war aber insbesondere am 01.04. zeitweise sehr schmerzhaft. Das trat allerdings erst auf, als ich schon eine Weile unterwegs war… wäre es schon vorher so gewesen, wäre ich gar nicht erst losgegangen.^^

Die Schmerzen (wobei das schon ein zu „starkes“ Wort dafür ist, da es die meiste Zeit über ja gar nicht wirklich schmerzt) sind auf jeden Fall morgens am schlimmsten, wenn ich das erste Mal auftrete. Im Laufe des Tages bzw. eigentlich schon nach ein paar Minuten bessert es sich so weit, dass ich ganz normal rumlaufen kann. Das Gefühl im Fuß lässt sich am besten so beschreiben, dass es sich anfühlt, als wäre ich umgeknickt. Zu den schon beschriebenen Symptomen kam dann etwa nach vier, fünf Tagen, dass der Fuß auch etwas angeschwollen war und unterhalb des Knöchels etwas rötlich verfärbt. Mittlerweile tippe ich daher auf eine Entzündung / Überdehnung der Peronealsehne. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber ich glaube, dass die Schwellung gerade nach meiner intensiven Igelball-Behandlung aufgetreten ist. Mittlerweile ist sie zurückgegangen. Ich habe auch seit einigen Tagen nichts mehr an Übungen etc. gemacht, sondern den Fuß nur noch mindestens ein Mal am Tag gekühlt und ansonsten mit einer Sportsalbe eingerieben.

Anfang der Woche habe ich auch, da es ja nicht wirklich besser wurde, einen Termin beim Orthopäden gemacht. Aber wie das nun mal so ist, geht das ja bekanntlich nicht von jetzt auf gleich, sondern ich darf erst drei Tage vorm geplanten Marathon antanzen. Das hilft mir dann natürlich auch nicht mehr wirklich. Von daher habe ich nun beschlossen, dass es absolut keinen Sinn macht, überhaupt daran zu denken, den Marathon zu laufen. Da man den Startplatz noch bis zum 16.04. übertragen kann, versuche ich nun, diesen zu verkaufen. Also schon einmal an dieser Stelle der Aufruf:

Wenn ihr jemanden kennt, der jemanden kennt, der kurzfristig gerne den Hamburg-Marathon laufen möchte, so möge sich dieser baldmöglichst hier bei mir melden! 🙂

Abgesehen davon bin ich euch für Tipps und Erfahrungen hinsichtlich meiner Beschwerden natürlich ebenso dankbar, da ich ja noch eine nicht unbeträchtliche Zeit bis zum Arztbesuch überbrücken muss. Vielleicht hat ja jemand bereits einmal das gleiche Problem gehabt und kann mit Erfahrungswerten dienen. 🙂

Wie gesagt, die deutlichsten Merkmale meines Problems sind das „Wie-umgeknickt-Gefühl“ und das Gefühl, als wäre eine Sehne am Außenrand des Fußes morgens ziemlich „starr“. Wenn ich versuche, zu laufen, geht das zwar ohne richtige Schmerzen, aber ich laufe komisch, da ich in eine Schonhaltung gehe. Die Abrollbewegung klappt beim betroffenen Fuß nicht so richtig.

Ach ja, noch etwas: Zum Ausdauertraining war ich seit Auftreten der Beschwerden übrigens regelmäßig auf dem Rad, aber ich bin mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob das eine gute Alternative ist. Ich habe dabei zwar keine Probleme, aber vielleicht habe ich damit eine Besserung des Problems verhindert, ohne es zu merken. Daher lasse ich das aktuell mal für ein paar Tage bleiben und schaue, was passiert.

Marathon hin oder her… ich hoffe, dass ich das schnell wieder loswerde und wieder laufen kann. Seltsamerweise bin ich gar nicht so frustriert, wie ich es erwartet hätte. Aber es bringt ja auch nichts – selbst wenn es im Endeffekt vielleicht gar nichts Dramatisches ist, möchte ich einfach nicht riskieren, länger als nötig auszufallen.

Ob das Problem nun in der Überlastung, einer Dysbalance oder den Schuhen zu suchen ist, wird sich hoffentlich zeigen. Vorerst ist es mit der Dokumentation meines Marathontrainings hier also vorbei, so dass ich euch nun wohl vermehrt eher mit dem Verlauf meiner Krankengeschichte „erfreuen“ kann. Als weitere Kategorie führe ich am besten noch ein „Wie verhindere ich, fett zu werden, wenn ich nicht laufen kann?“, da ich mich mit dem Thema Ernährung ja ohnehin hier auf dem Blog etwas näher befassen wollte. ;-).

Trainingsdokumentation
Projekt Marathon 2017, Lauf 37
Vorgabe: langsamer DL (HF ca. 130-140 bpm), 45 min
8,4 km
51:56 min
Pace: 6:11 min/km
Ø-HF: 135 bpm

Advertisements

24 Kommentare

Schreibe einen Kommentar
  1. somi1407 / Apr 9 2017 18:12

    Ach verdammter Mist! Das tut mir so leid für dich 😦
    Bei Facebook gibts einige Startplatz-Tausch-Gruppen, vielleicht kannst du deinen Platz da abgeben.

    • Katja / Apr 14 2017 15:12

      Vielen Dank für’s „Beileid“ und den Tip, habe aber leider kein Facebook. Bei eBay-Kleinanzeigen hat es bisher auch nicht geklappt – tja, da gibt’s auch massig Startplätze. Immerhin… ich bin nicht allein. 😉

      Läuft es denn bei dir wenigstens gut? Ich drücke auf jeden Fall schon mal die Daumen und bin logischerweise auf deinen Hamburg-Bericht gespannt! 🙂

      Viele Grüße und ein schönes Oster-Wochenende
      Katja

      • somi1407 / Apr 14 2017 16:27

        Mein Knie zickt immer Moment rum. Ich bin seit einer Woche nicht gelaufen und von meiner Zielzeit habe ich mich gedanklich schon verabschiedet. Ich werde morgen einen Testlauf machen und wenn das Knie nicht „hält“, dann werde ich nur als Zuschauer nach HH fahren 😦

  2. Robert / Apr 9 2017 18:24

    Ist das Jahr 2017 verhext? Also bisher werden wir keine Freunde. Und wie ich lese, geht es nicht nur mir so. Nun hat es dich auch noch erwischt. Das ist sehr schade. Tut mir leid für dich. Kopf hoch, es wird wieder. Oh, das kenne ich doch, hat man mir auch schon gesagt. Na ja, gegenseitig trösten ist ja auch mal was!

    • Katja / Apr 14 2017 15:00

      Hallo Robert,

      wie war das mit dem „geteilten Leid“? 😉 Auch, wenn es eigentlich blöd ist, aber so ein bisschen hilft es doch, wenn man weiß, dass man nicht allein mit seinen – mehr oder weniger großen – Sorgen ist.
      „Kopf hoch, es wird wieder.“ Ja, mehr kann man da auch nicht sagen – denn es wird ganz sicher wieder besser. Dann stellen wir unsere Ziele halt erst mal etwas zurück.

      Viele Grüße und schöne Feiertage!

      • Robert / Apr 14 2017 15:46

        Wünsche ich dir auch.

  3. run2bhappyblog / Apr 9 2017 18:30

    Oh je ..
    wünsch Dir gute Besserung, auch wenns mit dem Frühjahrs Marathon nix wird, vl. kannst Du ja einen Herbst-M laufen.
    Wichtig erst mal vollständig gesund werden ..
    VG.

    • Katja / Apr 14 2017 14:54

      Danke!
      Genau, so sehe ich das auch. Hilft ja nun nichts. Marathons gibt’s genug – da werde ich schon noch zum Zug kommen.
      Viele Grüße und ein schönes Oster-Wochenende!

  4. lauravala / Apr 9 2017 20:17

    Tut mir echt Leid für dich! Ich denke du hast einfach von der Trainingsintensität und -anzahl zu viel gemacht.
    Nach ’nem 30km Lauf hatte ich auch immer 2-3 Tage Ruhezeit, schließlich müssen sich die Muskeln da erholen. Den Sinn von ’nem Regenerationslauf hab ich auch nicht so ganz verstanden.
    Soweit ich weiß, wäre dass dann ja auch dein erster Marathon gewesen, oder nicht? Warum hast du da eigentlich das Ziel so schnell zu sein? Theoretisch hättest du schon locker einen Marathon laufen können und steigern kann man sich immer noch!
    Mein Ziel für meinen ersten Marathon war unter 5h zu kommen und das habe ich überraschenderweise mit 4:49 geschafft. 😉
    Ich hoffe, dass dir das als Rat hilft! Werd schnell wieder gesund und übernimm dich nicht! 😉

    • Katja / Apr 14 2017 16:10

      Hej Laura,

      danke für deinen Kommentar.
      Ja, eine Überlastung wird es in irgendeiner Form natürlich sein, das ist mir klar.
      An einem Regenerationslauf scheiden sich ohnehin die Geister – ich habe bisher damit gute Erfahrungen gemacht, um die Muskeln nach einem Wettkampf zu lockern und die Regeneration zu beschleunigen. Das muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren.
      Zur „Fehler-Analyse“ will ich mich hier gar nicht weiter auslassen, da ich ohnehin gerade ein „Verletzungs-Update“ schreibe.
      Aber was das 4 Std.-Ziel angeht (ja, es wäre mein erster Marathon gewesen): Natürlich habe ich mir nicht gedacht: Hey, ich laufe jetzt mal einen Marathon und das gleich unter 4 Std. 😉 Es war eher so, dass sich das in der Vorbereitung als durchaus realistisch herausgestellt hat, und warum sollte ich es dann nicht versuchen? Primäres Ziel war und ist natürlich durchkommen, klar. Es hängt ja sowieso viel an der Tagesform, daher hätte ich dann schon gemerkt, ob es mit unter 4 Std. an eben diesem Tag gepasst hätte oder nicht.
      Aaaaber: Das werde ich wohl dann irgendwann mal herausfinden, bloß nicht am 23.04. in Hamburg. 😉

      Viele Grüße und ein schönes Oster-Wochenende!
      Katja

  5. Sebastian / Apr 9 2017 22:22

    Hallo Katja, mein Sportlerherz weinte während ich deine Zeilen laß. Ratschläge habe ich leider keine, da ich denke, dass da wirklich was ernsthaftes in deinem Fuß passiert ist. Schwellungen und Verfärbungen sind nicht normal! Ich selbst hatte bisher meist nur Probleme mit der Achillessehne, die ich mit Schmerzgel und Kapseln und ganz langsamen Einheiten auskurieren konnte. Den Frühjahrsmarathon an den Nagel zu hängen scheint richtig zu sein und ganz sicher findest du einen Herbstmarathon, wenn du wieder gesund bist. Fahrrad fahren um die Kondition aufrecht zu erhalten ist auf keinen Fall verkehrt, würde ich beibehalten. Du hast sehr viel erreicht in den letzten Wochen und meist fordert der Körper seine Pause auf diese Art und Weise. Lass den Kopf nicht hängen, scheinst du ja auch nicht zu machen, schone Dich und fang dann ganz langsam wieder an. Hoffe der Orthopäde kann dir helfen. Schade ist es um das Startgeld aber die Gesundheit ist definitiv wichtiger und sicher findest du jemanden, der den Startplatz nimmt. Ein Freund hat letztens über Ebay-Kleinanzeigen einen Startplatz gekauft – vielleicht auch ein Weg.

    Also schnelle Besserung und du hast noch ganz viele Möglichkeiten einen Marathon zu laufen.

    Grüße Sebastian

    • Katja / Apr 14 2017 14:14

      Hallo Sebastian!
      Vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Der Einstieg deines Kommentars ist an Dramatik auf jeden Fall schon mal nicht zu überbieten. 🙂 „Mein Sportlerherz weinte…“ Spätestens das dürfte mich deutlich aufgeheitert haben!
      Aber es sieht zumindest für mich als medizinisch nicht geschulte Person aktuell so aus, als wäre es mit dem blöden Fuß nicht so schlimm wie befürchtet. Tippe immer noch auf eine Sehnenreizung / -entzündung, mit der auch die vorübergehende Schwellung zusammenhing. Es ist auf jeden Fall schon mal deutlich besser geworden, was ja ein gutes Zeichen sein dürfte. Gewissheit will ich aber natürlich trotzdem haben.
      Aber du hast recht: Ich bin nicht deprimiert. Das kann immer passieren. Es gibt ja noch genug Marathons, an denen ich mich versuchen kann. Und die Voraussetzung dafür ist, dass ich erst mal wieder überhaupt laufen kann.

      Ein Bericht aus dem „Lazarett“ ist in Arbeit, da gibt es dann noch mal ein ausführliches Update, falls es interessiert. 😉

      Dir wünsche ich auf jeden Fall schon mal eine gute letzte Woche vor dem Marathon. Auf dass du gut erholt und leistungsfähig an den Start treten kannst. 🙂 Und natürlich ein schönes Oster-Wochenende!

      Viele Grüße
      Katja

      • Sebastian / Apr 15 2017 23:41

        Hallo Katja, das ist schön zu lesen, dass du auf dem Weg der Besserung bist und ich bin schon gespannt auf deinen nächsten Bericht auch wenn er aus dem Lazarett kommt. Nun die anderen Berichte mit deinen Erfolgen waren sicher schöner aber leider gehören solche Verletzungen mehr oder weniger dazu. Selbst die Profis werden davon nicht verschont. Ist eben verdammt Schade, dass es gerade jetzt passierte. Ganz ehrlich habe ich dir und deinen Berichten viel zu verdanken, sie haben mich immer motiviert und auch der Weg nnach Kiel entstand aus deinen Kommentaren. Ich habe das Gefühl, dass mir der Hochbrückenlauf sehr gut getan hat. Zum verletzt sein hatte ich bisher nur eine schlechte Erfahrung. Bei einem 10k Rennen verknackste ich mir so richtig schön den linken Fuß im August 2015. Es passierte 1,5 km vor dem Ziel auf einem Bergabstück. Man hörte es deutlich aber das körpereigene Adrenalin laß keinen Schmerz zu also ging es mit Vollgas ins Ziel. Eine Stunde später konnte ich kaum noch auftreten. Der Fuß ähnelte dem eines Elephanten und ich ging in die Notaufnahme zum Röntgen. Nichts gerissen oder gebrochen. Eine Woche Laufpause, dann wandern und langsames traben. Nach drei Wochen ging es wieder ins Training. Die Schmerzen beim Laufen selbst überspielte ich und je mehr ich lief um so besser wurde es. Das ist aber nicht immer so und sicher auch nicht zu empfehlen aber es gibt Leute (darunter auch Trainer) die sagen, was vom Laufen kommt, geht durchs Laufen wieder weg. Da dies aber nicht immer so ist und auch vom Großteil nicht praktiziert wird, empfehle ich es auch nicht. Jeder muss in dem Fall selbst auf seinen Körper hören und rausfinden was gut ist. Hoffe und wünsche dir, dass du schnell zurück in deine Laufschuhe findest, der Besuch beim Orthopäden gut verläuft und du dir ein neues Ziel setzt. Du bist eine gute Läuferin mit viel Talent, hast dieses Jahr viel erreicht und wirst noch viel mehr erreichen. Und klar interessieren mich noch alle Beiträge, aus dem Lazarett, von erneuten Trainingsläufen und von neuen Wettkampfergebnissen. Und jetzt: Frohe Ostern für dich und deine Familie, liebe Grüße Sebastian

  6. annaliveandlovely / Apr 10 2017 05:11

    Das tut mir wirklich sehr leid für dich. Ich wünsche dir gute Besserung!

    • Katja / Apr 14 2017 14:02

      Danke!
      Ich bin optimistisch – aktuell sieht es zumindest gut aus.

      Viele Grüße und schöne Ostertage!

      • annaliveandlovely / Apr 14 2017 17:42

        Das klingt sehr erfreulich! Ich musste mal eine Zeit lang auf Laufen und Sport verzichten, und das war furchtbar …

        Ich freue mich also für dich, dass es wieder besser wird 🙂

  7. Vi / Apr 10 2017 05:47

    Oh weia. 😦
    Ich wünsche dir vom Herzen gute Besserung.
    Ich bin zwar kein (hochleistungs) Sportler, habe aber die Lust, (entwickelte Leidenschaft), und Motivation im Sport positiv für mich entdecken können und kenne diese „körperlichen stops“.
    Kopf hoch, die Gesundheit ist das größte Gut was wir haben.

    Liebe Grüße
    V.

    • Katja / Apr 14 2017 14:00

      Hej!

      Vielen Dank! Ist schon wieder deutlich besser…
      Du bekommst übrigens in Kürze eine Mail von mir – habe deine erst jetzt gesehen, da ist was untergegangen. Erläuterung folgt natürlich.

      Schöne Feiertage und liebe Grüße
      Katja

      • Vi / Apr 14 2017 16:52

        Oh prima, ich freue mich.

  8. Schmithofrunner / Apr 10 2017 13:52

    Hey Katja, liebe Grüße und Kopf hoch! Was für ein Mist, ich habe immer mit dir mitgefiebert und nun so etwas. Stark, dass du nicht allzu tief ins Loch der Frustration fällst und so pragmatisch damit umgehst, ich weiß nicht ob ich das könnte. Wie auch immer, kuriere dich gut aus – die nächste Chance auf einen Marathon wird kommen…

    • Katja / Apr 14 2017 14:51

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Na, wäre mir dieses Malheur wenigstens NACH dem Marathon passiert, dann hätte ich es noch weniger blöd gefunden.
      Ich bin selbst überrascht, wie wenig frustriert ich bin. Wahrscheinlich hilft dabei aber auch, dass ich aktuell ohnehin wirklich viel Anderes auf dem Plan habe. Im Sport liegt mein Fokus nun ein wenig mehr auf dem Oberkörper, so dass sich im Bereich Schultern / Arme – zumindest für mich – Erfolge zeigen, was mir als Ausgleich fürs Laufen offenbar erst mal genügt. 🙂
      Was den Fuß angeht, ist es aber schon sehr viel besser geworden, so dass ich nicht von einer wirklich schlimmen Verletztung ausgehe.

      Viele Grüße und lauf mal eine Runde für mich mit! Ja, so ab und an packt mich doch sehr die Sehnsucht – das will ich nicht leugnen. 😉

  9. langeguido / Apr 22 2017 09:37

    Hai liebe Katja, womöglich kommt mein Kommentar zu spät, aber irgendwie ist es ja nie für irgendwas zu spät… Da ich auch kein Mediziner bin darf ich nix raten, deshalb so formuliert:
    Ich würde den HH Marathon morgen laufen. Erst recht mit einer Pause von einigen Wochen. Deine Fuß / Sehnenprobleme sind mir auch bekannt. Täglich (unter dem Schreibtisch) rollen ist genau das richtige. Es liest sich nicht so, als wenn ernsthaft was kaputt wäre, nur gereizt, überlastet. Dem bist Du mit der Pause begegnet. Das war gut so.
    Wenn Du mit Demut und gefühlt „langsamer als langsam“ anläufst, dann geht das. Du machst dann etwas, was nur die wenigsten können : die zweite Hälfte schneller, und das ist super gesund und läßt Dir die Möglichkeit, jederzeit auszusteigen.
    Meine Prognose: die Schmerzen verschwinden und kommen bei km 36 zurück, aber Hey, was sind schon die letzten 6 km gegen den Rest.
    Einziges Kriterium, nicht anzutreten, wäre die Einnahme von Schmerzmitteln, das darf man nicht machen: Schmerzmittel und Hochleistung zusammen sind absolut schädigend.
    Es liest sich so, als wenn Du das packst und als wenn eben auch Deine Anatomie das packt. Anatomie ist für die meisten der limitiernde Punkt, nicht so sehr die Fitness…
    Herzlicher Gruß!
    http://www.abenteuerbaltikum.wordpress.com

    • Katja / Apr 28 2017 05:34

      Hallo Guido,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Du hast Recht, er war zumindest in der Hinsicht „zu spät“, als dass ich meinen Startplatz für Hamburg schon verkauft hatte. Aber trotzdem ist deine Einschätzung sehr hilfreich für mich und es ist schön, von jemandem zu hören, der das gleiche bzw. ein ähnliches Problem hatte.
      Letztendlich sehe ich es so, wie du es auch geschrieben hast: Ich hätte – superlangsam – laufen können. Tatsächlich habe ich mit dem Gedanken gespielt, den Marathon einfach „spazieren zu gehen“, falls ich meinen Startplatz nicht loswerde. Aber es ist gut, dass mir diese Entscheidung abgenommen wurde, denn GANZ ist das Problem noch nicht aus der Welt und da habe ich einfach ein bisschen Angst, eine längere Laufpause zu riskieren, wenn ich zuviel laufe. Also lieber die Pferdchen im Zaum halten. 😉

      Machst du auch speziell Übungen zur Kräftigung der Fußmuskulatur? Das habe ich bisher nicht gemacht, denke aber, dass es wohl ganz hilfreich sein könnte.

      Viele Grüße
      Katja

Trackbacks

  1. Hamburg-Marathon – Verletzungs-Update statt Laufbericht – Katja Wittwer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: