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13. Mai 2017 / Katja

Pistazien-Törtchen ohne Backen (aka „Hulk-Gedächtnis-Törtchen“)


Wie ihr ja nun wisst, habe ich letzten Sonntag beim Ottendorfer Kanallauf unbeabsichtigt mal wieder alles gegeben und wurde dafür mit einer ganz passablen Zeit belohnt. 🙂 Am Nachmittag setzte dann leider das altbekannte „Post-Run-Tief“ ein, welches sich bei mir meist in Form von Kopfschmerzen und einer starken Couch- bzw. Bett-Anziehungskraft äußert. Doof, aber da ist nicht viel zu machen – wegen Kopfschmerzen möchte ich ungern Schmerztabletten nehmen, wenn es sich vermeiden lässt, also muss ich da ab und an durch und der Sonntag ist dann manchmal einfach gelaufen. So also auch am letzten Wochenende…

Aber kurz bevor diese unschöne Phase einsetzte, habe ich noch etwas unglaublich LECKERES kreiert. Jaja, ich weiß – Eigenlob und so! Aber es war wirklich eine köstliche Kleinigkeit, die nach einem solchen Lauf durchaus mal drin sein darf: Pistazientörtchen (ohne backen)! Aufgrund der (kotz)grünen Farbe taufe ich sie mal liebevoll „Hulk-Gedächtnis-Törtchen“.

Die Idee dazu schwirrte mir schon seit ein paar Tagen im Kopf rum und nun musste sie endlich umgesetzt werden. Und wann würde das besser passen als nach einem anstrengenden Lauf? Nun ja, zumindest wenn man seine Kalorienbilanz etwas im Auge behält, ist ein sportintensiver Tag für den Verzehr dieser Leckerei durchaus zu bevorzugen… 😉 Aber nun endlich das Rezept:

Für 4 Törtchen braucht ihr:

  • 1 Muffinform
  • Backpapier

Für den Boden:

  • 50 g Mandeln
  • 30 g Datteln

Für die Pistaziencreme:

  • 50 g Cashewkerne, mindestens 1 Std. eingeweicht
  • 85 g Pistazien
    • Hier ist es egal, ob ihr gehackte Pistazien aus dem Backzubehör verwendet, oder geröstete und gesalzene, die ihr selbst schält (Ich hatte eine Mischung aus beidem – ein Anteil von 50 g war geröstet / gesalzen.). Das Gewicht von 85 g bezieht sich aber natürlich auf die Pistazien OHNE Schale.
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Agavendicksaft

Zubereitung:

  1. Schneidet aus dem Backpapier 8 Streifen von ca. 2 cm Breite und 15 cm Länge.
  2. Zerkleinert für den Törtchenboden zunächst die Mandeln im Mixer zu Mehl. Dasselbe macht ihr dann mit den Datteln und vermischt beides, bis ein gut formbarer, klebriger Teig entsteht.
  3. Nun geht ihr bei jedem der vier Törtchen folgendermaßen vor: Legt jeweils zwei Streifen Backpapier über Kreuz in eine Mulde der Muffinform (s. Foto) und gebt darauf dann ein Viertel der Mandel-Dattel-Masse. Drückt die Masse gut auf dem Boden der Mulde fest.
  4. Für die Pistaziencreme gebt ihr nun die Cashewkerne (ohne Einweichwasser), die Pistazien, Kokosöl und Agavendicksaft in den Mixer und mixt das Ganze so lange, bis möglichst keine Stückchen mehr zu sehen sind.
  5. Gebt nun auf jeden Törtchenboden ein Viertel der Creme und drückt sie ein wenig fest. Das ist eine klebrige Angelegenheit – zum Glattstreichen hilft hier ein angefeuchteter Teelöffel ganz gut. (Wer noch bessere Tipps hat: her damit!)
  6. Nun packt ihr das Muffinblech in den Gefrierschrank und lasst die Törtchen mindestens 1 Std. gut durchkühlen, so dass die Creme noch etwas fester wird. Nun könnt ihr die Törtchen mit Hilfe der Backpapier-Streifen vorsichtig aus der Form heben. Fertig!

Die Törtchen lassen sich prima im Gefrierschrank aufbewahren. Bei Bedarf nehmt ihr einfach eins heraus und lasst es ca. 1 Std. auftauen, bevor ihr es genießen könnt. 🙂

Durchschnittliche Nährwerte pro Stück:
341,7 kcal
16,5 g Kohlenhydrate, davon 12,5 g Zucker
10,6 g Eiweiß
24,7 g Fett

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  1. veraroost / Jun 14 2017 22:43

    Die sehen super lecker aus! 🙂

    • Katja / Jun 15 2017 06:43

      Danke! Waren sie auch. 😉

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