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8. Juni 2017 / Katja

Schneller Hefekuchen mit Süßkartoffel [weizenfrei, vegan, zuckerfrei]


Und schon wieder ist die Hälfte der Woche rum… Gerade beschäftige ich mich mit mehreren angefangenen Blogbeiträgen – neben der obligatorischen, wöchentlichen Lauf-Dokumentation steht schließlich auch noch der Laufbericht zum Gettorf-Lauf am vergangenen Sonntag an, von der Physiotherapie gibt es auch etwas zu berichten, und dann brennt mir noch Einiges mehr in den Fingern. Na, ich sehe schon: das dauert noch! Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, versorge ich euch heute Morgen erst einmal mit dem Rezept zu meinem Hefekuchen, den ich am Samstag vor besagtem 10-Meilen-Lauf in Gettorf gebacken habe. Irgendwo müssen die Kohlenhydrate ja herkommen, oder? 😉

Wie fast immer begann meine Backaktion mit dem Satz „XY muss weg, ich muss etwas backen!“ Diesmal war es ein halber Würfel Hefe, der im Kühlschrank auf seine Verwendung wartete. Lange warten konnte er allerdings nicht mehr, denn dann wäre er ein Fall für den Müll geworden. Außerdem lag schon länger eine Süßkartoffel in der Küche rum… Hmm… Da ließe sich doch was machen? Also wurde beides schnell verbacken, und das gleich in zwei Rezepten, von denen ich euch aber nur eines präsentieren kann, da die Brötchen, die ich – nach einer Übernachtgare des Hefeteiges im Kühlschrank – am folgenden Tag backte, nicht ganz meinen Vorstellungen entsprachen. Zwar lecker und durch die Süßkartoffel auch schön gefärbt, aber aufgrund zu geringer Festigkeit des Teiges fast schon eher „Fladen“ als richtige Brötchen. Da muss ich wohl noch etwas am Rezept feilen.

So, nun aber endlich der süße Kram! 😉

2017-06-08 06.55.00

Ich liebe Hefegebäck und kann auch gut und gerne mal einen Großteil des Teiges vernichten, bevor er überhaupt im Backofen landet. Ein klassischer Hefeblechkuchen ist simpel und – bis auf die Gehzeit – auch recht schnell gemacht. Ob mit Obst belegt oder in der Variante, die meine Mutter damals manchmal gebacken hat – Zimtkuchen – immer eine feine Sache, wenn etwas Süßes her muss! Ich habe mich nun an einer Variante ohne raffinierten Zucker versucht, und das hat sehr gut geklappt. Mein Süßkartoffel-Hefekuchen liefert euch zudem eine interessante Option, nicht nur Zucker, sondern auch (Pflanzen-)Milch einzusparen. Aber lest selbst…

Hefekuchen mit Süßkartoffeln

Für eine runde Form mit 18 cm Durchmesser braucht ihr:

  • 12 g frische Hefe
  • 35 g Datteln
  • 5 g Haferflocken
  • ca. 25 g Margarine (20 g für den Teig und etwas mehr für oben drauf)
  • 150 g Süßkartoffel
  • 150 g Dinkelmehl, Type 1050
  • 75 g Dinkelmehl, Type 630
  • etwas Zimt
  • für die Kruste: Zimt und eine Paste aus 1-2 Datteln (je nach Größe) und etwas Wasser (alternativ: 1-2 TL Zucker + Zimt)

Zubereitung:

  1. Gebt die Süßkartoffel mit etwas Wasser in einen Topf und kocht sie, bis sie weich ist. Abkühlen lassen.
  2. Zerbröselt die Hefe und gebt sie in eine Rührschüssel. Die Datteln und Haferflocken gebt ihr in einen Mixbecher und fügt warmes Wasser hinzu, bis der Füllstand etwa 100 ml beträgt. Dann püriert ihr alles mit einem Stabmixer gut durch – das ergibt zugleich unser Süßungsmittel als auch den „Pflanzenmilch-Ersatz“. (Natürlich könnt ihr stattdessen auch gleich einen pflanzlichen Drink eurer Wahl nehmen, wenn ihr mögt. Nötig ist es aber nicht.)
  3. Vermischt das Dattel-Hafer-Wasser mit der Hefe.
  4. Gebt nun das Mehl, 20 g Margarine und die abgekühlte Süßkartoffel sowie ein wenig Zimt hinzu und knetet alles mit dem Handmixer (Knethaken) gut durch, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  5. Ca. 30 min an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig deutlich vergrößert hat.
  6. Den Teig gebt ihr nun in eine gefettete Springform. (Ich habe eine Form mit 18 cm Durchmesser verwendet, so dass der Kuchen letztendlich sehr hoch wurde. Wer gerne einen flachen Hefekuchen möchte, kann die gleiche Menge Teig sicherlich auch einfach in eine 26er-Form packen. Sofern der Teig gut aufgeht, müsste das hinkommen.*)
  7. Schaltet den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze ein. (Es ist nicht nötig, dass diese Temperatur schon erreicht ist, wenn ihr den Kuchen in den Ofen gebt.)
  8. Um dem Kuchen eine süße Kruste zu verleihen, könnt ihr nun entweder – so habe ich es aus Faulheits- und Gefräßigkeitsgründen gemacht – etwas Zucker mit Zimt mischen und über den Kuchen streuen. Für die zuckerfreie Variante des Kuchens könnte man sicherlich wiederum eine Dattelpaste herstellen (1-2 Datteln mit etwas Wasser pürieren und mit Zimt mischen) und auf dem Kuchen verteilen. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.*
  9. Zum Schluss verteilt ihr noch kleine Margarineflöckchen auf dem Teig und gebt den Kuchen für etwa 15 min auf der mittleren Schiene in den Ofen. Ihr könnt ihn herausnehmen, wenn sich die Oberfläche langsam bräunt. Bei mir war es schon ein klein wenig zu lange, wie man auf dem Foto sehen kann, also passt auf, dass der Kuchen euch nicht anbrennt. 😉

Durchschnittliche Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken):
164,7 kcal
28 g Kohlenhydrate, davon 5,5 g Zucker
4,5 g Eiweiß
3,5 g Fett

*Solltet ihr den Kuchen nachbacken und eine der genannten Optionen – oder etwas ganz Anderes – testen, teilt es mir gerne in den Kommentaren mit.

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  1. Aranea / Jun 11 2017 07:37

    Datteln…. Noch nie bewusst gehört, gesehen geschweige probiert. Und du benutzt diese zum süßen? Ist sehr interessant… Ehrlich! Kann man damit noch weitere Sachen süßen?

  2. Das ist genau mein Ding… Sieht klasse aus dein blog wurde mir empfohlen! Abo da gelassen liebe grüße Und jetzt einen schönen Sonntag mit viel Sonne

    • Katja / Jun 26 2017 05:56

      Ein sehr verspätetes Dankeschön für’s Folgen!! 🙂

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