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9. Juni 2017 / Katja

Laufbericht: 17. Gettorf-Lauf (04.06.2017)


Vergangenen Sonntag ging es mal wieder auf die Rennstrecke, und zwar beim 17. Gettorf-Lauf über die 10 Meilen-Distanz.

Nachdem ich in den letzten Wochen ja bis auf kleinere „Ausrutscher“ vorwiegend kürzere Strecken gelaufen bin, hieß das also nun, dass mein Bewegungsapparat erstmals seit Ende März wieder mit einer intensiven Belastung über eine längere Strecke (sprich: länger als ~ 10 km) konfrontiert wurde. Da ich aktuell aber dank Physiotherapie und einer im Großen und Ganzen maßvollen Steigerung der Trainingsintensität ganz gut gefahren bin, hatte ich wenig Bedenken und so hatte ich mir für diesen Lauf zum Ziel gesetzt, wenigstens ein wenig schneller zu sein als bei meiner ersten und bisher einzigen Teilnahme hier. Es galt also, 1:24:45 Std. zu unterbieten.

Da der Mann sich ganz kurzfristig entschieden hatte, auf der 5 km-Distanz zu starten, mussten wir recht zeitig los, damit er sich noch nachmelden konnte. Eine Nachmeldung war bis ca. eine Stunde vor dem Start möglich, für den 5 km-Lauf hieß das, bis 8:20 Uhr. Dementsprechend waren wir ca. um 8 Uhr vor Ort. Wetter? Leichter Regen. Nun ja, immerhin war es daher nicht so heiß wie in den Tagen vorher, also eigentlich optimale Bedingungen. Als die Nachmeldung erledigt war, haben wir uns aber doch erst mal wieder ins Auto verzogen. 😉 Kurz vorm Start trafen wir uns dann mit Freunden, die die ehrenvolle Aufgabe hatten, die Fotodokumentation zu übernehmen. Wir selbst waren da diesmal eher faul und hatten das Handy auch gar nicht dabei, so dass die Bilder-Ausbeute recht mager ist.

War ja klar: Augen zu!^^

Nach dem Start des 5 km-Laufes blieb mir noch ein wenig Zeit, um mich bei einem kurzen Lauf in Richtung Toilette und zurück noch mal aufzuwärmen, und dann ging es um 9:30 Uhr auch für mich schon los. Wenn ich ehrlich bin, war mein Plan, so faul zu sein wie möglich und bloß nicht schneller zu laufen als nötig. 😉 Daher hatte ich knapp kalkuliert und mir ausgerechnet, dass eine Pace von 5:15 min/km ausreichen würde, um die o. g. Zeit aus 2015 zu unterbieten. 😉

Letztendlich lief es ähnlich wie in Ottendorf vor ein paar Wochen: Meine Pace lag meist bei um und bei 5:00 min/km, so dass ich langsam aber sicher ein gutes Polster auf meine Zielzeit aufbauen konnte. Einige Läufer, mit denen ich lange Zeit gleichauf lag, konnte ich so nach einigen Kilometern hinter mir lassen, und mein Zeitpuffer erlaubte es mir, bei den beiden Versorgungsständen, an denen ich etwas getrunken habe, ganz gemütlich ein paar Schritte zu gehen und beim zweiten Mal sogar noch, den leeren Becher einem Helfer in die Hand zu drücken. Ordnung muss sein! 😉 Ich mag es nach wie vor nicht, die Becher einfach hinzuwerfen. Ja, ich weiß, das ist ok und die werden weggeräumt, aber irgendwie… nee! Nun ja, so hatte ich durch „vorausschauendes Laufen“ wenigstens auch noch diese kleine Genugtuung, haha.

Was ich diesmal besonders toll fand: Die Zeit ging irre schnell rum! Zumindest bis zur Hälfte. Ich konnte es bei 8 km gar nicht glauben, dass ich schon die Hälfte geschafft haben sollte – 40:50 min hatte ich da auf der Uhr. Na, aber das ist ja weitaus besser als Kilometer, die sich wie Kaugummi ziehen, daher will ich mich beim besten Willen nicht beschweren. Außerdem musste ich mich ja auch beeilen, denn diesmal warteten im Ziel ja gleich drei Personen auf mich. Und die sollten ja nicht zuuuu lange warten…

Um es kurz zu machen: Auch die zweite Hälfte des Laufes verlief recht gut, auch wenn mir bisweilen ein wenig flau im Magen wurde, wenn ich zu schnell wurde. Das ging allerdings schnell vorüber und ich musste das Tempo nicht wirklich drosseln. Glück gehabt! Nach einem langen, nur minimal, aber dafür stetig ansteigenden Streckenabschnitt kam ich also irgendwann wieder auf dem Sportplatz an. Schon im Vorfeld hatte ich gelesen, dass man noch 1,5 Runden auf der Bahn drehen durfte, bevor man das Ziel passieren konnte. Heißt also: erst einmal am Ziel vorbei, dann noch eine komplette Runde und DANN endlich durchs Ziel. Hier zeigte sich dann noch einmal schön, wie unterschiedlich sich die Läufe im persönlichen Empfinden doch gestalten: Hatte ich beim Hochbrückenlauf noch gejammert, wie sehr ich diese „Ehrenrunden“ hasse (das Ziel zum Greifen nach, man ist total fertig, und dann muss man da noch mal rum *argh!!!*), fand ich es diesmal richtig entspannend. Der Boden federte wunderbar weich unter meinen Füßen, ich konnte noch mal auf knapp unter 5:00 min/km beschleunigen, mein Zeitpolster war immer noch mehr als ausreichend… grandios! Ich kann mich nicht erinnern, dass ich schon mal mit einer solchen (zumindest gefühlten) Lockerheit die „böse“ abschließende Sportplatz-Runde (und hier waren es ja, wie gesagt, gleich 1,5 *g*) gelaufen wäre. Der Mann, der meine Zielzeit kannte, rief mir noch zu „Das schaffst du!“, als ich zum ersten Mal am Ziel vorbei lief. Und damit hatte er recht: 1:23:27 Std. – ich war zufrieden.

Ein Blick auf die Ergebnisliste zeigte dann wenig später, dass ich in Bezug auf meine Platzierung (siehe unten) nahezu das gleiche Ergebnis hatte wie 2015 – vierte in der Altersklasse und in der Frauen-Gesamtwertung noch gerade so knapp im ersten Drittel. Auch der Mann war mit seinem Lauf zufrieden (23:49 min) und somit froh, dass er sich doch noch nachgemeldet hatte. Worüber wir allerdings auch froh waren, war die Tatsache, dass der auf den Wettkampftag folgende Montag in diesem Fall ein Feiertag war. 😉

Fazit zur Veranstaltung

Da gibt’s nicht viel zu erzählen – alles gut! Parkplätze waren direkt am Veranstaltungsgelände ausreichend vorhanden. Die Startnummernausgabe und auch die Nachmeldung gingen schnell vonstatten. Die Verpflegung sowohl während des Laufes als auch im Ziel war gut – Wasser, Isogetränke, Bananen und Äpfel. Ansonsten gab es auch Waffeln, Kuchen, Kaffee etc. zu kaufen, wobei ich mir hier das Angebot nicht näher angeschaut habe. (Da fällt mir ein, dass ich beim nächsten Lauf wohl mal wieder einen veganen Kuchen beisteuern sollte… Das habe ich die letzten Male doch glatt verpennt!) Zudem gab es noch eine hübsche Medaille, wobei ich da mittlerweile schon gar nicht mehr so scharf drauf bin, weil meine Medaillen-Haken so langsam voll sind.

Wohin also damit? Wobei… ich sollte meinen Aktionsradius vielleicht mal etwas ausweiten, dann kann ich irgendwann auch mit einer Galerie meiner schönsten Medaillen um die Ecke kommen, wie ich sie hier bei Uli Sauer gefunden habe – da gibt’s ja doch ein paar nette, für die ich ein paar 08/15-Medaillen aus meiner Sammlung werfen würde. Ich beschäftige mich dann mal mit der Planung meiner weiteren Laufteilnahmen und wünsche euch ein schönes Wochenende!

Mein Ergebnis

Distanz: 16,09 km
Zeit: 1:23:27 Std.
Pace: 5:11 min/km
Ø-HF: 175 bpm
Platzierung gesamt: 118/236
Platzierung gesamt Frauen: 19/60
Platzierung Altersklasse: 4/7

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12 Kommentare

Schreibe einen Kommentar
  1. Talianna / Jun 9 2017 14:17

    Das klingt nach einem wundervollen Lauf-Event. Ich habe den Bericht sehr gerne gelesen!
    Toll, das Ergebnis zu erreichen – und dann auch noch mit einer gewissen Lockerheit!

    • Katja / Jun 9 2017 14:25

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar!
      Ja, das war mal was Neues… die müssen da auf dem Sportplatz einen magischen Belag haben, anders kann ich es mir nicht erklären. Kurz vorher dachte ich noch – wie immer eigentlich – „Wann ist es endlich vorbei? Ich kann nicht mehr!“, aber sobald ich den Fuß auf die Bahn setzte, gab das noch mal richtig Schwung. 🙂

  2. Sue / Jun 9 2017 21:39

    Deine Beiträge motivieren mich immer so! Hab mich auch dazu aufgerafft und mir anständige Laufschuhe besorgt, ab morgen früh fängt mein Training an 😀 Danke fürs Vorbild sein!

    • Katja / Jun 10 2017 06:57

      Liebe Sue,
      vielen Dank für die Blumen! 😉 Es freut mich wirklich sehr, dass ich ein wenig Motivation beisteuern konnte. Werden die neuen Schuhe in freier Wildbahn getestet oder bleibst du erst mal beim Laufband?
      Liebe Grüße und einen tollen Start ins Training!
      Katja

      • Sue / Jun 10 2017 09:52

        Teils, teils. Da ich eh 2 Mal die Woche im Fitness-Studio bin werde ich 2 von 3 Läufen wohl auf dem Laufband machen, den dritten Tag dann im Freien, hab ja ein schönes Feld hier ums Eck. Draußen läuft es sich halt ganz anders, war heute Morgen mit meinem ersten Lauf im Freien unterwegs und hab die neuen Schuhe eingeweiht 🙂 Deutlich anstrengender als auf dem Laufband, aber trotzdem schön! Jetzt werde ich deine Beiträge natürlich NOCH aufmerksamer verfolgen 😉 Liebe Grüße, Sue

      • Katja / Jun 11 2017 23:00

        Ja klar, wenn du sowieso im Studio bist… da ist es ja sicher auch zeitlich am einfachsten, das zu verbinden.
        Na, du wirst dich sicher schnell ans Draußen-Laufen gewöhnen und es wird weniger anstrengend. Und gerade jetzt im Sommer ist es draußen doch einfach viel schöner – ok, man schwitzt wie ein Elch, Fliegen kleben einem im Gesicht, man ist knallrot… Ähm… Egal, es IST schön!

        Ich werde mich jedenfalls bemühen, qualitativ einigermaßen hochwertige Beiträge zu verfassen, damit du bei Bedarf ausreichend motiviert wirst, hehe! 😉
        Viele Grüße
        Katja

  3. Bellaslichtwerk's Blog / Jun 10 2017 09:52

    Glückwunsch, hört sich nach einem gelungenen Tag an.

    • Katja / Jun 11 2017 22:48

      Danke!
      Ja, besonders die berühmt-berüchtigten „letzten Meter“ waren diesmal sehr angenehm – auch mal schön…

  4. sportlighted / Jun 13 2017 22:16

    Wow, Herzlichen Glückwunsch, da warst du ja echt verdammt nochmal schnell. Wie viel km/h läufst bist du dann im durchschnitt gelaufen?

    • Katja / Jun 17 2017 22:08

      Danke!
      Hmm, km/h habe ich nie auf dem Schirm, nur die Pace, aber das müssten hier 11,58 km/h gewesen sein, wenn ich richtig rechne.

      • sportlighted / Jul 3 2017 16:09

        Respekt. Um die 12 km/h zulaufen ist auch mein Ziel bei Wettkämpfen. Bei normalen Trainingsläufen ist es mir mehr oder weniger egal. Da kann Ichs ja eh nicht so genau bestimmen.

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  1. Laufen KW 22/2017 – Physiotherapie und ein Wettkampf – Katja Wittwer

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