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17. Juli 2017 / Katja

Laufbericht: 5. Kieler Airport Run am 30.06.2017 (10 km)


Auf den Deich- und Salzwiesenlauf folgte gleich fünf Tage später der Kieler Airport Run. Hier waren der Mann und ich dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Der Lauf fand bereits zum fünften Mal statt, wobei die vierte Auflage allerdings schon 2015 ausgetragen wurde. 2016 gab es keinen Airport Run. Letztes Jahr wollte ich auch schon mitlaufen, wenn ich mich recht entsinne, aber dazu kam es leider nicht.

Der Airport Run führt – wie der Name schon vermuten lässt – über den Kieler Flughafen. Diesen kannte ich bisher nur „von außen“ – eine am Flughafen vorbei führende Schnellstraße liefert einen Blick auf das Gelände. Weitaus spannender ist natürlich das Areal selbst. Dort treibt man sich ja schließlich auch nicht alle Tage rum, und daher war der Airport Run für uns definitiv „mal was Anderes“.

Der Wettergott meinte es an jenem Freitagabend allerdings nicht gerade gut mit uns: Der gesamte Tag war dermaßen verregnet und dunkel, dass jeder „normale“ Mensch keinen Schritt vor die Tür getan hätte, wenn er denn nicht gerade musste. Nicht aber ein doch recht großes Grüppchen entschlossener Läufer, wie wir bei unserer Ankunft in Holtenau feststellten. Zugegeben: Auch wir mussten ein wenig mit uns kämpfen, um überhaupt loszufahren. 😉 Aber – abgesehen von der gemeinhin geltenden Devise „Nur die Harten kommen in den Garten!“ – war das Startgeld ohnehin bezahlt und ich finde es auch dem Organisationsteam gegenüber nur fair, dass man zumindest durch seine Teilnahme zu einer gelungenen Veranstaltung beiträgt. Das Wetter war schließlich gerade auch für die Helfer sicher nicht angenehm, und diese stehen ja meist doch ein bisschen länger an der Strecke, als die Läufer unterwegs sind. Auch die Organisation wurde durch das ausgiebig vom Himmel fallende Nass erschwert, so dass kurzfristig ein Teil der Strecke verlegt werden musste. Dadurch veränderte sich die Streckenlänge geringfügig: Ursprünglich wurden die beiden Distanzen 7,2 km und 10 km angeboten – daraus wurden dann 7,03 km und 9,7 km.

Mein Lauf

Tatsächlich hatte ich diesmal kein besonderes Zeitziel, lediglich unter 50 min sollten es nach Möglichkeit werden. Da das bei meinem aktuellen Trainingsstand ohnehin kaum etwas Anderes als „so schnell wie möglich laufen“ heißt, tat ich eigentlich genau das. 😉

Zu Anfang ging es über ein paar Hundert Meter Feldwege zwischen Kleingärten, was natürlich die Geschwindigkeit erst mal recht weit unten hielt – es war nicht nur rutschig, sondern auch stellenweise sehr eng, so dass ein Überholen kaum möglich war. Immerhin war so die Gefahr gering, gleich zu Beginn zu schnell zu laufen. Immerhin war der Regen im Gegensatz nicht mehr so stark und es nieselte eigentlich nur noch. Das ist ja beim Laufen durchaus angenehm – Platzregen eher nicht. 😉

Als ich nach nach knapp 2 Kilometern das eigentliche Flughafengelände erreichte (der Lauf startete und endete nicht auf dem Gelände selbst), war ich „auf Betriebstemperatur“ und es lief sehr gut. Möglicherweise wäre ich aus Bequemlichkeitsgründen etwas langsamer gelaufen (zur Erinnerung: der Tag war einschläfernd), aber eine andere Dame, mit der ich eine lange Zeit etwa gleichauf war, hielt mich ziemlich auf Trab. Irgendwann wurde sie allerdings langsamer und ich konnte dann wenig später zu zwei Herren in blauen Shirts aufschließen, die ebenfalls recht flott unterwegs waren. Dranbleiben könnte sich also lohnen! Bis etwa einen halben Kilometer vorm Ziel klappte das auch sehr gut, aber dann wurden mir die beiden zu schnell und zogen davon.

Im Ziel zeigt die Uhr für mich letztendlich eine Zeit von 49:11 min an – die selbe Zeit wie knapp zwei Wochen zuvor auf Fehmarn. Aber die Distanz beim Airport Run hatte sich ja durch die kleine Streckenänderung, wie bereits erwähnt, auf 9,7 km verkürzt, so dass ich hier natürlich ein wenig langsamer unterwegs war.

Bei der Siegerehrung gab’s noch schöne Urkunden – in meinem Fall für den 2. Platz in der Altersklasse (Kunststück, da es in dieser Klasse auch nur zwei Teilnehmerinnen gab, haha!), während der Mann Dritter wurde (immerhin von fünf Teilnehmern *g*).

Sobald wir unsere Urkunden hatten, sind wir dann aber auch schleunigst abgedüst, um den Abend im doch etwas gemütlicheren heimischen Wohnzimmer ausklingen zu lassen – nicht jedoch, ohne noch ein Eis im nahegelegenen Supermarkt besorgt zu haben. Kalorienbilanz ausgleichen: erledigt! 😉

Mein Ergebnis

Distanz: 9,7 km
Zeit: 49:11 min
Pace: 5:04 min/km
Ø-HF: 170 bpm
Platzierung gesamt: 42/80
Platzierung gesamt Frauen: 9/25
Platzierung AK: 2/2

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  1. Talianna / Jul 17 2017 16:11

    Tolles Ergebnis. Gratuliere Dir! Bei widrigen Bedingungen unter 50 Minuten auf fast zehn Kilometer ist klasse 🙂

Trackbacks

  1. Laufen KW 26/2017 | Katja Wittwer

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